04.06.2020 18:10

Was mir bei Heuschnupfen wirklich hilft

Heute schreibe ich für all diejenigen Menschen, die im Frühsommer das Draussen Sein in der Natur nicht so recht geniessen können, weil sie unter Heuschnupfen leiden. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die triefende Nase und tränenden Augen einem das Leben echt schwermachen können. Im folgenden Text möchte ich meine persönlichen Erkenntnisse und Anwendungen, die sich bewährt haben, teilen.  

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Allergische Symptome im Juni

Wenn im Juni das Dröhnen der landwirtschaftlichen Maschinen in der Gegend weit herum zu hören ist, weil die Bauern überall gleichzeitig mit der Heu-Ernte beschäftigt sind, bricht bei bestimmten Menschen die schwierige Heuschnupfen Zeit an. Auch ich gehöre zu dieser Gruppe und es war für mich ein langer Weg zu lernen, was mir helfen kann in dieser Zeit.

Die Allergie auf Gräser-Pollen hat in meiner Kindheit schon begonnen: In jenen jungen Jahren wurden die verschiedenen Möglichkeiten aus dem Repertoire der Schulmedizin bei mir angewendet, um meinen Zustand zu bessern. Die damaligen Medikamente liessen die Symptome vielleicht für einige Stunden abklingen, doch litt ich dafür unter starken Nebenwirkungen. Als nächstes wurde eine mehrjährige Desensibilisierung durchgeführt und ich erinnere mich nur ungern an diese Zeit, denn ich litt dabei sogar im Winter an provozierten allergischen Symptomen. Die Behandlung war in meinem Falle leider erfolglos.

Unterstützung von Seiten der Alternativmedizin bei Heuschnupfen

Als junge Erwachsene habe ich mich schliesslich dem Angebot der Alternativmedizin zugewendet. Irgendwie war mir schon klar, dass diese Symptome im Juni nur die äusserste Ebene eines tieferen Geschehens in meinem Körpersystem darstellten. Über einige Jahre hinweg liess ich mich deshalb mit verschiedenen ganzheitlichen Methoden behandeln: Hier ging es nun nicht mehr darum, möglichst rasch meine Symptome weg zu machen und sie zu unterdrücken, sondern meine gesundheitliche Konstitution wurde grundsätzlich betrachtet: Ich habe das Gefühl, dass ich in diesen Jahren auf einer bestimmten Ebene gestärkt wurde. Die Allergie blieb jedoch Teil von meinem Leben und führte mich weiter und weiter auf spannende Wege.

Entspannung harmonisiert das Immunsystem

Eines Tages entdeckte ich dann in unserem Dorf ein Inserat für einen Kurs mit autogenem Training und meldete mich spontan an. Dies war mein Einstieg in die Welt der Entspannungsmethoden… Der Ansatz gefiel mir gut und so ging ich nach diesem ersten Kurs bald weiter in dieser Richtung: Es folgten mehrere Jahre mit Yoga und Aikido bis ich dann zum ersten Mal mit Qi Gong in Kontakt gekommen bin: Und ich habe mich sogleich in diese sanften Übungsformen verliebt! Das war meins, und ich war überglücklich, dass ich nun die Möglichkeit gefunden hatte, meinen Energiefluss selber zu unterstützen! Ich konnte deutlich fühlen, wie die weichen Bewegungen die Selbstregulation meines Körpersystems in der Tiefe verbesserten. Einige Jahre besuchte ich Kurse und Workshops, bevor ich dann mit meiner Ausbildung begonnen habe.  

Medizinräder und innere und äussere Ressourcen bei Allergien

Auf meinem weiteren Weg lernte ich parallel dazu Medizinräder kennen. Zuerst das indianische Rad, welches das grosse Netz des Lebens darstellt. Ich sass in schamanisch-praktizierenden Gruppen und wir trommelten und meditierten mit den Elementen und suchten auf Imaginationsreisen nach Krafttieren. Vielleicht fragst du dich nun, wie Krafttiere bei Heuschnupfen helfen können  : ) Doch es ist tatsächlich so, dass solche inneren Helfer oder «Verbündete» die mentale Kraft und Ausrichtung einer Person bündeln und stärken können!

Im Rahmen meiner therapeutischen Ausbildung habe ich etwas später den Kreis der fünf Wandlungsphasen kennengelernt, sozusagen das Medizinrad der traditionellen chinesischen Medizin. Auch hier werden der Lebensfluss und die Kräfte der Himmelsrichtungen beschrieben. Es können damit auch Behandlungskonzepte für den energetischen Ausgleich mit Akupressur entwickelt werden. Ich konnte selber erkennen, wo mein Ungleichgewicht liegt und welche Elemente mich unterstützen um mehr in Balance zu kommen. Bald habe ich das Element Wasser als wichtiges heilendes Element für mich entdeckt. Wenn ich mich heute selber mit Hilfe von Akupunkturpunkten im Meridiansystem behandle, verwende ich am liebsten meine Farblichtlampe dafür: Das Farblicht bringt eine Extra-Portion Heilenergie in das Meridiansystem. In meiner Praxis arbeite ich übrigens auch mit anderen sanften, lichtvollen Farbhilfsmitteln.

Heilende Ressourcen können natürlich auch im Alltag zum Ausgleich eingesetzt werden: So ist es für mich besonders schön, dass ich in der Nähe von Gewässern leben kann: Der schimmernde See, rauschende Bäche und glitzernde Teiche… Ich bin so dankbar dafür, dass es mir oft möglich ist, mich ganz real am Wasser aufzuhalten. Doch auch wenn ich einmal gerade nicht die Zeit habe für einen Besuch am See, kann ich mich mit Hilfe von Imagination ganz einfach meinem inneren Seerosen-und Frosch-Teich zuwenden: Dieser ist jederzeit für mich erreichbar und hilft mir sehr dabei, meine allergischen Symptome zum Abklingen zu bringen.

Emotionen balancieren zur Entspannung des Immunsystems

Mein nächster wichtiger Schritt war die Zeit meiner Grundausbildung für Focusing. Hier lernte ich es, meine Gefühle bewusst wahrzunehmen. Mit Hilfe dieser Selbsthilfe-Methode durfte ich erfahren und erkennen, wie innere Konflikte und Feindbilder Blockaden auf den feinen Ebenen verursachen. Über das «zulassende Fühlen» von ungelösten Themen werden die entsprechenden Emotionen transformiert und integriert. Damit kehrt meist Erleichterung und Ruhe im Körper ein. Auch diese wertvolle innere Arbeit kann ich bei Heuschnupfen sehr empfehlen: Sie hat deutlich zu mehr Entspannung in meinem ganzen System beigetragen, inklusive der Ebene des Immunsystems.

Lernen mit dem Heuschnupfen zu leben und zu wachsen

In all den Jahren habe ich gelernt, mir im Frühsommer besonders gut zu schauen. Ich gönne mir mehr Ruhe und Momente von tiefer Entspannung mit Qi Gong und Imagination. Ich halte mich dann besonders oft am Gewässer auf und geniesse das Element Wasser in jeder Form: Natürlich auch ganz besonders den Juni-Regen, den feiere ich dann am liebsten mit den Fröschen am Teich : )

Doch noch wichtiger war die Erkenntnis, dass es bei der Allergie um ein Geschehen geht, dass den Menschen als Ganzes betrifft. Wir können lernen uns während des ganzen Jahres über gut zu schauen, uns zu entspannen und zu unterstützen und von altem Ballast zu befreien. All diese Vorarbeit wirkt sich schliesslich auch positiv aus für die Zeit des Pollenfluges.

Wahrscheinlich möchtest du wissen, ob ich ihn denn nun wirklich ganz losgeworden bin… Die Antwort ist nein, noch nicht ganz. Aktuell nehme ich wahr, wie meine Symptome Jahr für Jahr schwächer werden. Es sind inzwischen pro Frühling nur wenige Tage geblieben, die mir Mühe bereiten. Wer weiss, vielleicht wird er eines Tages ganz verschwunden sein… Bis dahin stehen mir glücklicherweise eine ganze Palette von wunderbaren, freudvollen Methoden und Helfern zur Verfügung.

Nun wünsche ich dir alles Gute für deinen eigenen Weg mit dem Heuschnupfen. Ich möchte dir Mut machen: Denn auch wenn es manchmal zum Verzweifeln sein kann und es vielleicht verlockend ist, Medikamente zu nehmen um einfach rasch die Symptome los zu werden, (was man ja ausnahmsweise schon mal machen kann) lohnt es sich meiner Meinung nach sehr, die Herausforderung anzunehmen und damit zu wachsen…Es ist sozusagen unser Abenteuer, das uns als ganzer Mensch weiterbringt, davon bin ich überzeugt!

Und wenn du dir Begleitung wünschst, stehe ich dir gerne in meiner Praxis zur Seite.

Herzlich, Pascale

15.04.2020 17:31

Wie kann ich in meinem Alltag in meiner Mitte bleiben?

Liebe Leserin und lieber Leser,

Wenn du das Gefühl hast, du verlierst schnell deine innere Ruhe und dein Gleichgewicht, findest du im folgenden Text vielleicht ein paar nützliche Tipps wie du dir eine freudvolle und unterstützende Struktur für deinen Alltag gestalten kannst.

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Ich bin Familienfrau mit Haustieren und Garten und selbständige Therapeutin. In all den Jahren habe ich gelernt, mein eigenes Gleichgewicht zu hegen und pflegen… denn wenn ich nicht in meiner Mitte bin, kann ich meine vielen Aufgaben nicht bewältigen. Und schliesslich liebe ich sie ja alle…. Also gilt es, mir gut zu schauen!

Das gelingt mir unter anderem dank verschiedener kleiner Momente und Rituale, die ich über die Jahre in meinen Tag eingewoben habe:

Tagesbeginn

Ich habe das Gefühl, dass wir während der Nachtruhe zum Teil weit weg sind von unserem Körper... wir reisen als Seelenwesen in den lichten Welten, verarbeiten dabei Erlebnisse vom vergangenen Tag und erhalten auch neues. Wissen, das uns von der Ebene der Seele eingeflösst wird.

Darum glaube ich, dass es gut ist, sich beim Aufwachen einige Momente bewusst Zeit zu geben. Auf diese Weise können alle unsere Anteile wieder gut in den Körper sinken. Zeitweise habe ich meine Träume nach dem Erwachen in ein bereitliegendes Tagebuch geschrieben, das kann sehr spannend und lehrreich sein.

Oft bleibe ich einfach noch mit geschlossenen Augen liegen und lasse meinen Körper langsam aufwachen.

Ich lasse den Atem tiefer werden und verbinde mich innerlich mit der Erde. Ich lächle meinem Herzen zu.

Dann strecke ich mich genüsslich…. und es kann losgehen.

Ja, es geht manchmal rasant los, am Morgen: Meine Hündin Lalka ist bereit zu neuen Taten, sobald sie merkt, dass ich ein Auge offen habe….

Wenn du gerade kleine Kinder hast, bleibt dir vielleicht kaum Zeit um in Ruhe aufzuwachen. Ich kann mich gut an jene Zeit erinnern. Bedenke, dass es kleine Momente in deinem Inneren sind, die einen grossen Unterschied machen können, wie du dich fühlst.

Eine Übungspraxis für den Alltag finden, die zu dir passt

Es gibt bei mir den Morgen-Platz, er ist nach Osten ausgerichtet, dahin, wo die Sonne aufgeht. Da steht auch meine Kuan Yin-Garten-Figur. Kuan Yin ist eine weibliche Buddha, die in China und Tibet als die Göttin des Mitgefühls verehrt wird. Ich mag Ihre Ausstrahlung sehr. Ihre Anwesenheit wirkt zugleich tröstend und aufbauend auf mich: «Mach weiter so, liebe Erden-Frau», scheint sie mir zuzuflüstern.

Manchmal führe ich mit ihr "Gespräche" in meinem inneren "Herzensgarten". Natürlich nur, wenn es etwas gibt, was mich beschäftigt und ich eine Frage dazu stelle. Was ich aus diesen inneren Gesprächen erfahren habe, schreibe ich mir jeweils auf. Man kann das auch «Inspiriertes Schreiben» nennen. 

Wenn du es ausprobieren möchtest, kannst du dich ganz einfach mit deiner Intuition in deinem Herzen verbinden und dann die Frage stellen, die dich gerade beschäftigt. Schreibe oder zeichne die Inhalte oder die Bilder, die du erhältst auf, ohne darüber nachzudenken. Du wirst später gut erkennen können, dass die Antworten anders ausfallen, als wenn du deinen Verstand befragst.

Als meine Söhne im Kleinkind Alter waren, praktizierte ich Yoga: Ich übte beispielsweise den Kopfstand im Wohnzimmer, während dem die Buben ihr Frühstück fröhlich auf dem Tisch verteilten… ich war davon überzeugt, dass die Extra-Portion Sauerstoff im Hirn meinen Schlafmangel etwas kompensierte...

Später habe ich verschiedene Meditationsformen praktiziert. Dann kam das Qi Gong, dabei bin ich geblieben.

Das Schöne am Qi Gong üben ist, dass man ganz ohne Hilfsmittel auskommt. Ich kann im Freien oder drinnen mit sehr wenig Platz üben. Im Stehen oder im Sitzen und ich brauche nicht besondere Trainingskleider zu tragen.

Eine gewisse Regelmässigkeit zu finden ist hilfreich, besonders wenn es neu ist für dich. Auch wenige Minuten sind schon wertvoll.

Qi Gong hat das Potential Glücksgefühle auszulösen, was gibt es besseres um den Tag zu beginnen?

Doch natürlich gibt es viele, viele Möglichkeiten! Finde dir etwas Einfaches, das zu dir passt.

Die Tages-Planung

Ich glaube, dass es besonders für Menschen, die zu Hause arbeiten sehr wichtig ist, sich einen Tagesplan zu machen.

Das muss ja nichts Genaues, Kompliziertes sein! Ich nehme mir z. Bsp. während des Teetrinkens einen Zettel und schreibe alle Stichworte auf, die heute wichtig zu sein scheinen. So kann ich rasch erkennen, was jetzt als erstes dran kommt und ich kann mir alle Themen gut in den Tag einbauen. Den Zettel schaue ich mir während des Tages ab und zu wieder an, manchmal ändern sich die Dinge auch, hier bleibe ich im Fluss des Geschehens, ich halte nicht starr daran fest. Doch es tut mir gut, einen Leitfaden zu haben.  

Pausen und freudvolle Momente

Ich bin Tee-Liebhaberin und gönne mir immer mal wieder eine Tee-Pause zwischendurch. Ich mag das Grün der Kräuter und den Duft… ich mag das Plätschern des Wassers, wenn ich den Tee aufgiesse… Gerne stelle ich meine Kanne und die Tasse auf ein hübsches Tablett und ziehe mich an einen ruhigen Platz zurück. Manchmal nehme ich ihn natürlich auch an meinen Arbeitsplatz mit.

Wichtige Pausen in meinem Tag sind die Spaziergänge im Wald oder am Wasser. Sie sind mir ein grosses Bedürfnis: Vermutlich bin ich ein «Bewegungsmensch».

Beim Gehen kann ich innerlich ordnen und mein Atem-Rhythmus wird tiefer. In der Natur kann ich auftanken und ich verbinde mich gerne mit den Elementen. Ich nehme die Bäume wahr… All das ist für mich angewandtes Qi Gong.  

Apropos Pausen: Wie du vielleicht schon in meinem Blog-Artikel mit dem Titel «Siesta» gelesen hast, halte ich täglich einen kleinen Mittagsschlaf!

Veränderung unterstützen

Wenn ich mich in einer bestimmten Angelegenheit neu ausrichten möchte, mache ich stille Energiearbeit und arbeite mit Affirmationen. Die Kärtchen mit den passenden Sätzen stelle ich dann an verschiedenen Plätzen im Haus auf, z. Bsp. im Büro neben dem Laptop, beim Tee-Platz und auf dem Nachttisch. Das hilft mir, in Verbindung zu bleiben mit meiner Ausrichtung.

Den Tag verabschieden

So habe ich meine kleinen Hilfsmittel, über den Tag verteilt.

Am Abend nehme ich mir wenn möglich genügend Zeit um vor dem Zubettgehen zur Ruhe zu kommen. Bis zum letzten Moment in einen Bildschirm zu schauen, funktioniert bei mir nicht gut: Das Licht, welches ich über die Augen aufgenommen habe, hält mich viel zu lange wach.

Also begebe ich mich gerne schon frühzeitig in mein Schlafzimmer und beschäftige mich mit etwas Ruhigem, wie Wäsche zusammenlegen, Körperpflege, Tagebuch schreiben oder lesen.

Schön finde ich es, mich zu fragen, welche Dinge heute richtig gut gelungen sind? Und welche etwas weniger? Wie würde ich es das nächste Mal anders machen?

Emotionen, die noch herumgeistern, können liebevoll gefühlt und integriert werden, das gelingt am besten mit Focusing. Darüber habe ich schon in einem anderen Blog mit dem Titel «inneres Feng Shui» geschrieben.

Sollte ich einmal zu aufgeregt sein um gut einschlafen zu können, mache ich Energiearbeit, z. Bsp. Reinigungsübungen. Auch Chan Mi Gong im Sitzen ist sehr gut geeignet für den Abend.

Dankbar sinke ich dann in mein Bett, was gibt es Schöneres? Und bin bereit für die nächtliche Reise in den lichten Welten. Mein kleiner Hund seufzt glücklich in seinem Körbchen, ja, auch Hunde vergnügen sich nachts in lichten Gefilden.

Dies sind in etwa meine kleinen Hilfsmittel, die mir erlauben, in meinen Alltag im Gleichgewicht zu bleiben. Natürlich können sich die Rituale in den verschiedenen Lebensphasen wandeln: Ich finde, es gilt kreativ zu sein und sich immer wieder aufs Neue eine freudvolle Struktur zu erschaffen!

Nun hoffe ich, dass dir meine Erzählungen nützlich sein können und ich würde mich natürlich auch darüber freuen zu erfahren, welches deine Alltagsrituale sind!

Herzlich,

Pascale

13.03.2020 11:38

Natürliche Töne aus dem Tierreich im Frühling

Liebe LeserIn,

Hast du auch das Gefühl, dass die Erde gerade so richtig durchgeschüttelt wird? Die vielen Meinungen und Gedanken dazu füllen nur noch unsere Köpfe und der Stress nimmt dabei noch mehr zu…

Wenn du dich zum Ausgleich dazu nach natürlichen Tönen sehnst und dich dem Tierreich nahe fühlst, dann erzähle ich dir heute gerne von meinen aktuellen Wahrnehmungen und Beobachtungen in meiner Umgebung!

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Gestern im Dunkeln, als ich mit meinem Hund noch am Bach entlang spaziert bin, habe ich gesehen, dass die «Heilerinnen des Tierreichs» aus ihrer Winterstarre erwacht sind: die Erdkröten! Der erste Frühlingsregen hat sie aufgeweckt und nun sind sie unterwegs auf der Suche nach Wasser.

Vielleicht haben viele Menschen noch nie eine Kröte getroffen oder falls schon, sie kaum wahrgenommen. Sie sind ja so diskret: braun-grünlich, gut getarnt auf dem fast gleichfarbenen Boden.

Ich finde, es lohnt sich, einer Kröte in die Augen zu sehen, sie sind nämlich wunderschön golden!

In der Nacht kann ich ihr feines Flöten hören, denn mein Schlafzimmer liegt auf der Bach-Seite. Als ich diese Töne zum ersten Mal vernommen hatte, wusste ich noch nicht, dass sie von einer Kröte stammen. Seit ich das Rätsel gelöst habe, berührt es mich jedes Mal, ihren Ruf zu vernehmen. Wer hört ihn schon, in dieser lauten Welt?!

Die Kröte lebt ihr Leben sozusagen auf der Keller-Etage des Planeten. Sie kennt die Erde gut und schmiegt sich mit ihrem Bauch liebevoll an sie… Sie hat etwas Weibliches, ich meine eine Yin-Qualität, die mir guttut.

Ich kann ausatmen und ruhig werden, wenn ich sie rufen höre. Egal was sonst so läuft, ich komme im Moment an und bin ganz da, auf der Erde, meinem Mutter-Planeten. Mein Körper entspannt sich und Zuversicht breitet sich aus.

Es ist diese tiefe, weibliche Kraft, die ganz unspektakulär und oftmals unentdeckt im Dunkeln schlummert. Ich glaube, es tut der Menschheit gut, wenn die Kröten da sind. Lauschen wir ihrem Ruf und schwingen wir uns öfters mal auf diese stille Kraft ein!

Nun wünsche ich dir von Herzen ein wunderbares, zartes Frühlingserwachen,

Pascale

11.03.2020 12:40

Wie kann ich mit diffuser Angst umgehen?

Liebe Leser/In,

Wie geht es dir? Machen dir die aktuellen Themen in den Medien Angst?

Findest du es schwierig, in deiner Mitte zu bleiben?

Wenn du gerne wissen möchtest, wie du wieder aus dem Angst-Modus herausfinden kannst, findest du in diesem Blog vielleicht ein paar nützliche Hinweise.

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Es ist ja gerade viel los auf der Erde … und die kollektive Unsicherheit ist beinahe greifbar: Egal wo, beim Einkaufen, im Kaffee, beim Austausch mit Freunden, überall trifft man auf das Thema des aktuellen Virus.

Ich möchte hier gar nicht darüber schreiben, ob ich die aktuellen Massnahmen richtig finde oder nicht. Ich beleuchte hier nur den Aspekt der Angst, die uns Menschen in solchen Situationen überfallen kann und die sich, hoch-ansteckend auf unsere Mitmenschen übertragen lässt.

Was kann ich tun, wenn ich in grosse Unsicherheit und Angst gerate, wenn mein ganzes System innerlich zittert?

Die Schlüssel, welche uns in innere Räume der Angst oder in den inneren Raum der Gelassenheit führen, liegen in unserem Gehirn:

Wenn Gefahr droht, mobilisiert der älteste Teil unseres Gehirns, das Stammhirn, alle körperlichen Funktionen, die uns Flucht oder Kampf ermöglichen: Unsere Muskelspannung nimmt zu, unser Blutdruck und der Puls schnellen in die Höhe.

Unser Verstandes-Denken ist in diesen Momenten, wo wir Angst oder Panik empfinden, sehr beeinträchtigt. Denn jetzt geht es dem Körper nicht mehr ums ruhige Nachdenken, sondern nur darum, wegzurennen oder anzugreifen.

Wie also kann ich meine Angst wieder loswerden? Wie kann ich zu einem klaren Kopf zurück finden?

In der heutigen Zeit, sind Begegnungen mit Raubtieren, Überfälle, Feuerausbrüche und andere wirklich lebensbedrohliche Situationen eher selten. Wenn unser Körper mit Angst reagiert, gilt es zuerst einmal, ihn wieder aus diesem Notfall-Modus herauszuholen, ihm zu erklären, dass die Situation nicht so dramatisch ist.

Das Stammhirn braucht jetzt dringend die Bestätigung, dass ein Teil der Geschichte noch in Ordnung ist.

Wir können versuchen, die Erregung mit ruhigem Atmen zu dämpfen. Wir können uns an etwas Einfaches, Schönes, Angenehmes erinnern, dass uns zur Verfügung steht. Das kann unsere Wohnung sein, die uns Schutz bietet, unser Bett, das uns Geborgenheit schenkt, unsere Verbundenheit zu Nachbarn, Freunden, Familie.

Wenn es uns gelingt, die körperliche Reaktion zu beruhigen, kommt der nächste Schritt: Mit dem Verstand können wir nun unsere Gedanken bewusst steuern. Wir sollten den inneren Denk-Platz mit positiven Gedanken besetzen:

Das heisst nicht, dass wir Tatsachen leugnen müssen. Es geht darum, dass wir unsere innere Schöpferkraft zurückerobern: Heute haben wir ja die Wahl, wem wir zuhören und wem nicht. Wir können uns z. Bsp. die passenden Informations-Quellen selber wählen. Und wir haben die Freiheit, uns allzu negativen, schwarz-malerischen Quellen zu entziehen.

Wir dürfen unsere Einstellung, unsere Gedanken und Visionen zum aktuellen Geschehen selber gestalten. 

Hier einige Beispiele:

Ich kann mich darauf einstellen, dass es eine baldige Entschärfung der Situation geben wird.

Ich kann mir vorstellen, dass ich stark und immun bin, dass ich mit meinen Gedanken auch andere Menschen positiv unterstütze.

Ich kann mir vorstellen, dass die Menschheit ein paar wichtige Erkenntnisse gewinnt, durch diese Erfahrung und dass wir bald gemeinsam neue Entscheidungen für eine bessere Zukunft treffen werden.

Es gibt viele kraftvolle Möglichkeiten, das Denken selber zu gestalten. Energiearbeit mit Affirmationen und Imaginationen sind sehr wirksam.

Unser Denken ist eng verknüpft mit dem Solarplexus-Chakra im Oberbauch-Bereich. Auch Gefühle der Angst nehmen wir oft hier wahr. Wenn wir entspannt und zuversichtlich sind, dehnt sich dieses Energiezentrum genüsslich aus und kann bis weit in die Umgebung strahlen!

Wir können körperlich-energetisch viel für ein Gefühl von Gelassenheit und Ruhe beitragen. Zum Beispiel mit Qi Gong Übungen oder mit einer liebevollen Chakra-Massage im Bereich des Oberbauches. In der Farbtherapie verwenden wir die Farbe Gelb um die Energie wieder zum Fliessen zu bringen. 

Es gibt also einfache Möglichkeiten, die uns stärken und unterstützen können in unserer Mitte und Klarheit zu bleiben. Ich finde es sehr wichtig, dass immer mehr Menschen erkennen, wie sie unabhängig werden können, vom kollektiven Denken. Teile deine positiven Erfahrungen deshalb möglichst mit Freunden und Bekannten. Denn es wirkt … positiv ansteckend!

Herzlich, Pascale

29.01.2020 14:34

Wie du mehr Geborgenheit in dein Leben
bringen kannst

Liebe Leser/In

Wenn im Aussen die Welt verrücktspielt, negative News dich verunsichern und du auch privat das Gefühl hast, dir stehen oft «die Haare zu Berge», brauchst du wahrscheinlich dringend einen Ort der Geborgenheit.

Da ich in meinem Leben sehr früh erkannt habe, wie wichtig so ein Ort für mich ist, habe ich verschiedene Möglichkeiten gefunden, um mir diese Geborgenheit zu schenken.

Es gibt sowohl äussere Möglichkeiten als auch innere...

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Als äussere Möglichkeit kannst du dir im Bereich Wohnen / Arbeiten mehr Raum für Geborgenheit erschaffen.

Stell dir einmal vor, du lebst in einer sehr offenen, flachen Landschaft. Vom Platz aus, wo du dich befindest, kannst du die ganze Gegend überblicken… dieser Überblick hat zwar bestimmte Vorteile… jedoch fehlt diesem Standort die Geborgenheit. Hier wünschte ich mir einige schützende Büsche und Bäume, ein Tipi, ein grosser Fels, o.ä.

Verstehst du, dieselbe Situation ergibt sich manchmal auch in unseren Wohn- und Arbeitsräumen. Wenn ein Raum zum Beispiel sehr offen ist, vielleicht mit vielen grossen Fensterflächen, mit einem hellen Steinboden, glänzenden Möbeloberflächen und auch Spiegeln, dann ergibt sich viel Yang Qualität in dieser Umgebung.

Um mehr von einem Geborgenheitsgefühl zu erzeugen, braucht es genügend Yin Qualität. Das wären zum Beispiel weiche Textilien wie Vorhänge, Kissen und Teppiche. Dunklere, eher erdige Farben. Und Materialien wie Holz oder Kork. Du kannst lernen zu erkennen, wo in einem Raum dein Geborgenheitsplatz ist. Vielleicht gibt es ihn schon… falls nicht, kannst du ihn meistens mit wenigen Veränderungen gestalten: Mit Topfpflanzen, Raumteilern, Beistell-Tischchen, gemütlichen Sesseln und… eben mit Farben!

Eine innere Möglichkeit, dir mehr Geborgenheit zu schenken, ist die Imagination. 

Zum Beispiel kannst du dir jetzt einmal vorstellen, du bist in einer weiten Landschaft... Da steht ein Tipi...  Ein gemütliches Feuer lässt das Zelt schon von aussen betrachtet orange-rot leuchten...  Und wenn du magst, öffnest du nun die Eingangsklappe und kommst in den warmen Raum...

 

An diesem inneren Ort der Geborgenheit kannst du verweilen so lange du möchtest und Zeit hast. Du kannst bei Bedarf jederzeit wieder hierher zurückkommen.

Je öfters du deinen inneren Ort der Geborgenheit besuchst, desto schneller wird sich das Gefühl von Geborgenheit einstellen. Mit der Zeit wirst du nur noch einen kleinen Augenblick brauchen, um dieses Gefühl auch in schwierigen äusseren Situationen, abzurufen zu können.

Nun hoffe ich, du konntest etwas Inspiration finden, wie du mehr Geborgenheit in dein Leben bringen kannst... und falls du Fragen oder Anregungen dazu hast, schreib mir einfach!

Herzlich, Pascale

04.01.2020 18:50

Winterruhe mit den 5 Elementen

Hallo liebe LeserInnen,

 Jetzt da die Feiertage hinter uns liegen und wir uns langsam wieder unseren alltäglichen Tätigkeiten und Aufgaben widmen, möchte ich etwas über die “Wandlungsphase Wasser” schreiben.

Nach Auffassung der chinesischen Medizin entspricht das Element Wasser, im Jahreskreis betrachtet, der Winterzeit. Wenn du diese Jahreszeit eigentlich gar nicht so magst oder du sie etwas schwierig findest, kann es dir vielleicht nützlich sein, zu erkennen, welche “Schätze” diese sie in sich birgt und was du tun kannst, um deine Energie zu pflegen.

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Aktuell erleben wir ja im Mittelland bisher eher einen milden Winter. Trotzdem können wir draussen in der Natur eine tiefe Stille wahrnehmen: Die Säfte der Bäume und Pflanzen sind in die Wurzeln hinab gesunken, die Wildtiere leben auf Sparflamme.

Die Natur auf unserer nördlichen Erdhalbkugel gibt sich jetzt einer Zeit der Regeneration hin. 

Für uns Menschen ist es sehr wohltuend und heilsam, wenn wir uns ebenfalls etwas auf diesen natürlichen Zyklus im Wandel der Jahreszeiten einstimmen:

Denn wenn wir das ganze Jahr durch das aktive “Yang” leben und nur immer rennen, wird uns das mit der Zeit auslaugen. Wir brauchen das ruhige “Yin” zum Ausgleich. Wir brauchen die Ruhe und die Winterzeit bietet uns den Rahmen dazu.

Auf der körperlichen Ebene sind es besonders Niere und Blase, die jetzt gepflegt und genährt sein möchten. Wir sollten darum den unteren Rücken und die Füsse warm halten und wenn wir im Freien Sport treiben, übermässiges Schwitzen vermeiden. Jetzt ist die Zeit des Speicherns und der Regeneration und das bedeutet, dass wir nicht zu viel Energie umsetzen sollten. Gönnen wir uns jetzt bewusst öfters Pausen!

In meiner Praxis verwende ich hochwertigen farbaktivierte Öle, die über die Haut in das Körper-Energie-System aufgenommen werden. Bei einer energetischen Massage kommen auch Farb-Licht-Punktur und andere sanfte Hilfsmittel zum Einsatz, die das harmonische Fliessen, besonders auch in der Winterzeit unterstützen. 

Qi Gong-Übungen bringen das «Qi» ebenfalls zum Fliessen, so kann eine Stagnation oder eine “Winterstarre” gelöst werden.

Mein Angebot “Qi Gong im Winter” läuft aktuell im Elfenhaus in Wädenswil, alle 2 Wochen. Wenn du teilnehmen möchtest, kannst du dich gerne anmelden.

Ausserdem gibt es auf meinem Youtube-Kanal ein Video mit Qi Gong Übungen im Sitzen für die Wirbelsäule und das Nieren-Qi, die sich gut für die Winterzeit eignen:

https://youtu.be/7fFyONcfFx0

Nun hoffe ich, dass diese Infos für dich hilfreich waren und grüsse dich herzlich, Pascale

11.12.2019 17:30

Mir ist die innere Ruhe abhandengekommen…

Heute Morgen habe ich bemerkt, dass mir die innere Ruhe abhandengekommen ist! Wenn dir das manchmal auch passiert und du erfahren möchtest, wie ich es angestellt habe, um meine innere Ruhe wieder zu finden, dann lies doch einfach weiter

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Es fühlte sich sehr unangenehm an, ich war zerstreut und verwirrt, irgendwie wollte ich alles gleichzeitig beginnen und war dabei für nichts so richtig motiviert

die Freude hatte sich offenbar zusammen mit der inneren Ruhe aus dem Staub gemacht.

Meine Stimmung war auf meinem inneren Barometer tief abgesunken. "Wo habe ich meine Ruhe bloss verloren?" überlegte ich. "Vielleicht gestern an der Geburtstagsfeier?" "Etwa am Telefon bei der Planung für das Familien-Weihnachtsessen?"  "Zusammen mit Lalka, meiner überdrehten Hündin?" "Am Computer, beim Surfen?"  Ich wusste es wirklich nicht.

Manchmal ist es ja ganz offensichtlich, in welchem Moment die innere Ruhe wegschleicht. Doch diesmal ist es sehr heimlich und nebenbei geschehen. Meine Ruhe war einfach weg. Was sollte ich nun, da ich es immerhin gemerkt hatte, tun?

Als erstes habe ich versucht, mich hinzusetzen und einfach mal zu schreiben. «Vielleicht kommt dabei ja was Schlaues heraus», dachte ich mir. Doch es war völlig unmöglich, ich konnte nicht schreiben!

Dann habe ich versucht, mich hinzusetzen und zu meditieren. Doch auch das ging nicht. Nein, das Stillsitzen wollte mir jetzt überhaupt nicht gelingen. Das war jetzt bestimmt nicht die richtige «Medizin».

Doch ich mochte meinen Tag nicht in diesem Zustand beginnen. Also habe ich beschlossen, etwas Qi Gong zu üben, allerdings hatte ich nicht viel Zeit dafür übrig, etwa 20 Minuten mussten reichen…

So habe ich mich in die Nähe eines Fensters gestellt, und damit begonnen, mich zu schütteln … 

Im ersten Moment war mir, als ob die Unruhe noch grösser würde… doch nach etwa 1 Minute weiterschütteln konnte ich schon fühlen, dass ich auf dem richtigen Weg war… etwas in mir wurde lockerer, also machte ich weiter…

Nach dem Schütteln lockerte ich meinen Kopf-Nacken-Bereich, liess meine Augen kreisen und klärte meine Stirne mit streichenden Handbewegungen. Gut, hier fühlte es sich nun etwas klarer an.

Dann habe ich mit kreisenden, einladenden Armbewegungen oben das Himmels-Qi und unten das Erd-Qi gesammelt und in mein Körpersystem geleitet. Dabei konnte ich fühlen, wie meine Wirbelsäule wacher und geschmeidiger wurde.

Ich habe dann die Inspiration bekommen, meinen Brustbereich zu weiten: Dafür gibt es verschiedene einfache Bewegungsformen… und schliesslich bin ich bei der «Taube» angekommen:  «Die Taube streckt ihre Flügel».

Das war dann die Wende: Unvermittelt ist Frieden und Ruhe eingezogen, mitten in meine Tauben-Brust!

Ich weiss nicht genau, wie lange ich danach einfach dagestanden bin, mit meinen Handflächen zu Lungen und Herz gewandt. Ruhig atmend und mit einem friedlichen inneren Lächeln. Ich hiess die innere Ruhe wieder willkommen in mir.

Ja und schliesslich wurde es höchste Zeit, mich anzuziehen und auf den Weg zu machen. Zur Unterstützung habe ich mir die passenden Farbschwingungen im Kleiderschrank gesucht:  die indigo-blaue Strickjacke und einen goldgelben Schmuck dazu:

Das Indigo ist tief und ruhig wie der Winter-Nachthimmel… und das Goldgelb erinnert mich an meinen inneren Schatz, meine innere Weisheit.

Gerade fällt mir auf, dass auch in der Weihnachtsgeschichte diese Farben dazugehören… der goldene Stern am dunkel-blauen Himmel!  : )

Nun hoffe ich, du erlebst gerade ruhige, friedliche Zeiten… und falls nicht, probiere es aus, mit Qi Gong und den Farben! Und wenn du magst, schreib mir doch deine Erfahrungen damit! Herzlich, Pascale

27.11.2019 12:32

Wie kann ich mein Urvertrauen stärken?

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich mich dem Thema Urvertrauen widmen. Vielleicht fühlst du dich manchmal von Schüchternheit und mangelndem Selbstvertrauen ausgebremst bei deinen Vorhaben, bei deinen Beziehungen, an deiner Arbeit und du fragst dich, warum das so ist und wie du das ändern könntest?  In diesem kurzen Text kannst du Antworten zu diesen Fragen finden.

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Vorgeburtliche Zeiten

Unser Vertrauen ins Leben wird schon vor unserer Geburt, während der Zeit im Mutterleib aufgebaut. Den Umständen entsprechend war es für uns vielleicht ein entspannter, wohliger Beginn, oder vielleicht eher eine unruhige, angespannte Zeit.

Schon in den ersten paar Wochen entwickelt sich unser Gehirn und die Wirbelsäule mit dem Nervensystem im Mutterleib. Das bedeutet, dass wir schon nach dieser kurzen Zeit ganz viel wahrnehmen können: Eng verbunden mit der Mama nehmen wir ihre Stimme und Gefühle wahr und sind Teil ihres Lebens.

So erleben wir in diesen ersten Monaten schon mal einen Hauch vom Erden-Dasein: Vielleicht geht es unserer Mutter gut und sie erlebt eine glückliche Zeit mit Vorfreude auf ihr Kind. Vielleicht durchlebt sie eine Zeit voller Stress und Zweifel und sie ist angestrengt damit beschäftigt, irgendwie zu überleben… 

Ganz bestimmt gibt es nicht nur schwarz oder weiss, sondern wir erleben viele Farbnuancen aus dem Leben unserer Mama mit.

Die ersten drei Jahre

Auch die ersten drei Lebensjahre sind dann weiterhin sehr prägend und wichtig für unser grundsätzliches Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

Nicht alle von uns können wahrscheinlich von sich sagen, sie hätten eine ideale Kindheit erlebt. Mehrheitlich wurden wir gut versorgt und betreut, von mehr oder weniger achtsamen und liebevollen Eltern oder Bezugspersonen.

Einige haben in dieser ersten Lebenszeit negative, verängstigende Momente erfahren. Sie wurden vielleicht nicht genügend umsorgt und haben keine Geborgenheit erlebt.

Natürlich gibt es verschiedene Abstufungen des erlebten Mangels. Vielleicht konnten die Eltern selber die Betreuung nicht mehr gewährleisten, dafür war eine andere Person für das Kind da. Jede Geschichte ist einzigartig.

Für Menschen mit einer schwierigen Geschichte, ist es oft besonders herausfordernd, eine stabile vertrauensvolle Haltung dem Leben gegenüber zu haben.

Ein Mangel an dieser Basis-Energie, dem Urvertrauen kann sich auf ganz unterschiedliche Weise im Leben bemerkbar machen. Manchmal kann es sich für Betroffene so anfühlen, als ob sie mit «angezogener Handbremse» unterwegs wären.

Alles fühlt sich dann etwas schwerer an, es ist wenig Lebensenergie da, wenig Selbstbewusstsein, es zeigen sich viel Unsicherheit und Ängste in verschiedenen Lebensbereichen.

Wie kann ich die Handbremse lösen?

Die gute Nachricht ist, dass es mit viel Geduld möglich ist, einen Mangel an Basis-Energie zu heilen und aufzubauen.

In schweren Fällen ist es auf jeden Fall ratsam, sich therapeutische Begleitung zu suchen.

Wenn dein Leben eigentlich ganz gut am Laufen ist, du jedoch spürst, dass es da auch Schwachstellen und Blockaden gibt, kannst du auch selber einiges dafür tun, um deine Energie und das Vertrauen ins Leben mehr ins Fliessen zu bringen.

Im Folgenden möchte ich darauf eingehen, wie wir mit Energiearbeit dafür sorgen können, in die Verbindung mit unseren Quellen von Kraft und Vertrauen zu kommen.

Sich erden für mehr Kraft und Vertrauen

«Sich zu erden» tönt erst mal sehr einfach: Wir stehen ja eigentlich mehrheitlich mit den Füssen auf der Erde… wo also liegt eigentlich das Problem?

Als denkende Wesen können wir uns sehr gut in mentalen Räumen aufhalten, was wir über den lieben langen Tag hinweg auch tun. Ständig sind wir am Informationen aufnehmen, weiterleiten und verarbeiten. Manchmal kommt es mir vor, als würden wir dabei als riesiges Hirn über dem Boden schweben...

Ich habe den Eindruck, dass das heutige Leben vielen Menschen immer weniger Zeit und Gelegenheit für «erdige» Tätigkeiten übrig lässt.

Doch die Verbindung zur Erde ist ein wichtiger Schlüssel zur körperlichen und psychischen Gesundheit: Energetisch gesehen, strömt durch unsere Füsse und durch unser Steissbein die Erd-Kraft, das "Erd-Qi" in unseren Körper ein.

Diese Energie stellt die weibliche Energie dar, die unseren Körper mit «Yin» versorgt.

Das «Erd-Qi» nehmen wir auch über die Ernährung auf. Hier schenkt uns Mutter Erde täglich ihre Fülle: wir dürfen diese dankbar annehmen und uns von ihr nähren lassen wie ein geliebtes Kind.

Allgemein eignen sich viele einfache Tätigkeiten im Haushalt oder im Garten, gut dazu, mehr «Yin» aufzunehmen. Ruhige Handgriffe, mit natürlichen Materialien in Kontakt sein, ganz im Moment anwesend sein… all das stärkt die Verbindung zur «Mater-ie», zur Erde. (Mater = Mutter)

Das Licht, die kosmische Verbindung richtet uns auf

Um «ganz» zu sein, brauchen wir auch die väterliche Energie: Ein liebevoller Vater schützt sein Kind, macht ihm Mut, lobt es, und fördert auf diese Weise seine Entwicklung.

Das «Yang» die männliche Energie entspricht dem «kosmischen Qi». Und so wie sich jede Pflanze dem Licht entgegenstreckt und es aufsaugt, brauchen auch wir das Licht, um hier auf der Erde gedeihen zu können.

Energetisch erklärt, fliesst die «Yang»-Kraft am höchsten Punkt unseres Kopfes in den Körper ein. Diese Energie richtet uns auf, stärkt unseren Rücken, macht uns selbstbewusst und mutig.

Wenn wir in Kontakt sind mit dem «kosmischen Qi», öffnet sich unser Bewusstsein für unsere Licht-Heimat. Sich diesem Ursprung zu öffnen, macht es uns leichter, unseren ganz eigenen Weg hier auf der Erde zu erkennen und ihn zu gehen.

Mehr Selbstvertrauen dank den «kosmischen Eltern»

Wenn wir unsere energetische Anbindung annehmen können und uns wieder bewusst mit den kosmischen Urkräften verbinden, verhilft uns das zu mehr Lebenskraft.

Wir beginnen unserem Seelenplan zu vertrauen und wagen es schliesslich auch, unser Leuchten der Welt zu zeigen, unsere Potentiale zu leben und uns zu glücklichen, erfüllten Menschen zu entwickeln.

Was wir dem Unbewussten an neuen inneren Informationen, Bildern und Gefühlen zeigen, kann mit der Zeit im eigenen Leben entstehen: Mit Hilfe von stiller oder bewegter Energiearbeit können wir Bilder und Gefühle von Geborgensein, Gestärktsein, Geliebtsein säen - damit sich diese Qualitäten auch bald schon in unserem Alltag zeigen dürfen.

Farben zur Stärkung des Vertrauens

Ergänzend zu der Energiearbeit kannst du, wenn du möchtest, auch die Farben zur Stärkung des Urvertrauens einsetzen: Diese feinen Schwingungen lassen sich ja besonders gut in den Alltag integrieren!

Lade dazu etwas Rot in dein Leben ein, es braucht nicht besonders viel davon, vielleicht magst du rote Socken tragen, ein rotes Sitzkissen verwenden, rote Nahrungsmittel essen…

Und für das «Innere Kind» darfst du etwas Rosa (das aufgehellte Rot) dazu nehmen: Rosa schenkt ein Gefühl von "ich bin ein geliebtes Kind des Universums". Zusammen mit dem Rot lässt es sich damit mutig neue Schritte im Leben machen.

Nun hoffe ich, diese Impulse können dir weiterhelfen und falls du Fragen hast, schreib mir einfach!

Herzlich, Pascale

15.11.2019 17:50

Wieso du dir eine Mittagsruhe gönnen solltest

Gehörst du zu den Menschen, die das Gefühl haben, sie hätten keine Zeit für eine Mittagsruhe?

Bist du ständig gestresst und hast du das Gefühl immer leisten zu müssen? Werden deine To-do-Listen immer länger anstatt kürzer?

Heute schreibe ich über das Siesta halten: vielleicht kannst du neue Impulse finden, die es dir erlauben, einmal auszuprobieren eine Mittags-Ruhe in deinen Tag einzubauen…

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Unser Energielevel bewegt sich über den Tag wellenförmig: Phasen mit viel Energie wechseln sich ab mit jenen wo die Welle in ein tiefes Tal sinkt. Das ist völlig natürlich. Schlafforscher reden sogar von einer Tag-Schlafphase, neben der Hauptschlafphase in der Nacht.

Kennst du die Zeit, wo du geistig und körperlich am leistungsfähigsten bist? Es lohnt sich, das einmal genau zu beobachten. Bei mir ist diese Phase am Morgen zwischen 8 und 11 Uhr. Danach folgt eine kleine Absenkung, die ich mit einem 2. Frühstück nochmals überbrücken kann. Um 13 Uhr ist dann meine Haupt-Energie-Phase, auch «Prime Time» genannt, fertig.

Spätestens dann ist es für mich Zeit, das Arbeiten loszulassen, etwas Warmen zu essen und dann… Siesta zu halten! Ja genau, so mache ich es seit vielen Jahren: Ich halte einen echten Mittagsschlaf…

Ich kann gut spüren, wie sich mein ganzes System genüsslich in diese Zeit der Regeneration sinken lässt.

Klar, ich arbeite zu Hause, als Familienfrau und Therapeutin. Doch aus eigener Erfahrung (ich habe vor vielen Jahren im Büro gearbeitet) finden sich auch in einer Firma Möglichkeiten, ein kurzes Nickerchen einzubauen.

Wichtig ist wohl, mit den Kollegen darüber zu sprechen und den entsprechenden Ruhe-Platz zu definieren. Mein Mann hat z. Bsp. ein zusammenklappbares Liege-Bett im Büro. Und ich habe schon gehört, dass in den einen Firmen tatsächlich Matten in einem Ruhe-Raum zu Verfügung gestellt werden.

Man spricht ja von den «Lerchen» und «Eulen»: ich gehöre zum «Lerchen»-Typ. Eine «Eule» hat ihre «Prime-Time» erst viel später am Tag, ihre Welle verläuft anders. Deshalb gibt es keine feste Regel, sondern es gilt, sich selber ehrlich zu beobachten und seine Energie wahrzunehmen. Am besten an koffein-freien Tagen...

Nach der Siesta lasse ich es, wenn möglich langsam angehen… gönne mir eine Tasse feinen Tee und verrichte erst mal einfache Routine-Tätigkeiten oder gehe mit dem Hund etwas an die frische Luft.

Falls du angestellt bist, hast du vielleicht auch die Möglichkeit, nach deiner Mittagspause Dinge zu erledigen, die noch nicht deine volle Konzentration verlangen.

Danach kann ich sehr gut wieder etwas in meinem Büro machen oder Behandlungen und Coachings geben.

Eigentlich ist es heute ziemlich bekannt, dass sich eine Mittagsruhe auf die Gedächtnisleistung positiv auswirkt. Viele Chefs sind sich bewusst, dass ihre Mitarbeiter der Firma mehr bringen, wenn sie erholt sind.

Eine Siesta ist natürlich auch eine super Burn-Out-Prävention. Ausserdem ist es erwiesen, dass Mittagsschläfer weniger an Herzerkrankungen leiden und allgemein stärkere Immunkräfte haben.

Besonders auch für uns Familienfrauen mit Teilzeit-Pensum oder mit Selbstständigkeit ist es ganz wichtig ist, uns diese Ruhe-Zeit zu gönnen: denn manchmal sind wir mit uns selber viel strenger als es ein Firmen-Boss wäre!

Nun würde ich mich natürlich freuen, von dir zu hören, wie du es hältst mit dem Mittagsschläfchen…

Tags: siesta
03.11.2019 19:38

Energiearbeit bei Herbstdepression

Kaum ist die Zeit umgestellt versinkt die Welt in Dunkelheit und Nässe… diesmal war es jedenfalls so!

Wenn du während der kürzer werdenden Tage im Herbst eher antriebslos und müde bist und du dich fragst, wie du das weitere Winterhalbjahr gut überstehen sollst, können dir meine Impulse vielleicht weiterhelfen.

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Bei diesen Symptomen der Müdigkeit und Lustlosigkeit spielt das Hormon Melatonin eine Rolle. Ohne Melatonin kommen wir z. Bsp. weniger gut aus den Federn am Morgen. Um einen Mangel im dunklen Halbjahr auszugleichen, stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

Wir können ganz einfach möglichst jeden Tag spazieren gehen, denn auch an wolkenverhangenen, neblig-trüben Herbsttagen herrschen gute Lux-Werte im Freien! Am meisten Licht können wir natürlich in der Mittagszeit aufnehmen. 

Es gibt auch spezielle Tageslicht-Lampen, mit denen das Licht bequem zu Hause aufgenommen werden kann.

Auch den Vitamin D-Speicher sollten wir ev. überprüfen lassen und falls nötig, auffüllen.

Auf der mentalen Ebene passiert im Herbst ebenfalls etwas mit uns: Die energetische Prägung des Urzeit-Menschen schlummert immer noch in unserem Stammhirn und kann manchmal bei Kälteeinbruch unmittelbar aktiviert werden...

Für unsere Vorfahren war das Winterhalbjahr besonders hart. Das Überleben hing von den Vorräten ab, von einer geschützten Wohnsituation und nicht zuletzt von der Gemeinschaft.

Im Vergleich können wir es in der heutigen Zeit locker nehmen, für die meisten von uns sind die existentiellen Themen abgedeckt und wir können auch als Single den Winter gut überstehen. In unseren Zellen jedoch werden manchmal diese alten Infos wieder aktiviert und wir bekommen es regelrecht mit der Angst zu tun, wenn die warme Jahreszeit endet.

Bei den einen zeigt sich diese Angst verdeckt unter einem Mantel aus Übellaunigkeit, das schlechte Wetter wird dann ständig thematisiert.

Andere leiden eher schon unter einer depressiven Verstimmung. Mutlosigkeit macht sich breit beim Gedanken, dass diese Situation nun für ein halbes Jahr lang so gegeben ist...

Wenn du das kennst und selber manchmal beim Übergang in den Herbst dein Gleichgewicht verlierst, kannst du versuchen, dir selber mit Energiearbeit helfen.

Finde dir dafür einen ruhigen, gemütlichen Platz, wo du nicht gestört wirst. Achte darauf, dass du eine weiche Decke hast und dich wirklich warm und geborgen fühlst.

Nun kannst du einmal ganz für dich da sein. Atme eine Weile weich und entspanne dich.

Nimm nun einmal Kontakt auf zu deinem inneren verängstigten oder verärgerten Anteil.

Du kannst ihm aufmerksam zu hören, vielleicht möchte er dir etwas mitteilen.

Oder du beobachtest einfach, wie er sich gerade aufführt und sich dir zeigt: Vielleicht zittert er wie ein kleines, frierendes Kind?

Oder er tobt wie ein wütender Drache?

Nimm es einfach an, so wie es sich dir zeigt. Sei einfach ganz präsent und atme ruhig und entspannt…

Nach einer Weile kannst du zulassen, dass sich die innere Szene wandelt.

Lass über das Atmen eine liebevolle Energie einströmen…

Braucht das zitternde Kind Schutz?
Vielleicht taucht in deiner Vorstellung ein schützendes inneres Krafttier auf… dann gib deinem inneren Kind Zeit, diese beschützende Kraft zu erleben, bis es sich beruhigt hat.

Wie wandelt sich der wütende Drache?
Vielleicht wird er von einer rosa-farbigen Wolke eingehüllt und auf diese Weise gezähmt… Gib ihm Zeit, sich darauf einzulassen, den Dampf abzulassen…

Lass zu, dass deine innere Weisheit diejenige Energie-Medizin einströmen lässt, die jetzt heilend wirkt.

Natürlich sind das nur Beispiele: du darfst einfach offen sein für deine eigenen heilenden Kräfte.

Ja, nun hoffe ich, diese Impulse können dir die Umstellung in das Winterhalbjahr etwas erleichtern und wünsche dir alles Liebe,

Pascale

 

23.10.2019 09:44

Inneres Feng Shui, wie geht das?

Hallo liebe Leserin, lieber Leser, 

Wenn du manchmal das Gefühl hast, du bist randvoll mit vielen verschiedenen Themen und wenn dein inneres Gefühl dazu nur noch unklar und trübe ist, kannst du in diesem kleinen Text vielleicht hilfreiche Tips finden

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Mit innerem Feng Shui meine ich eine Herangehensweise, die Ordnung und Energiefluss schafft in unseren inneren Räumen. 

Innere Räume sind z. Bsp. unsere feinstofflichen Ebenen, die Ebene der Gedanken und die Ebene der Gefühle und Emotionen.

Während des Tages sind wir meistens gleichzeitig von vielen verschiedenen äusseren Tätigkeiten beansprucht. Dabei denken und fühlen wir ununterbrochen, bewusst und unbewusst. 

Manchmal stapeln und überlagern sich die Themen in unserem Inneren zu hohen Bergen. Mit der Zeit führt dieser Zustand zu Stress und Überforderung. Es ist deshalb sehr sinnvoll, sich Zeit für innere Raumpflege zu nehmen.

Schliesslich räumen wir unsere Küche und unseren Schreibtisch gerne immer wieder mal ordentlich auf... nicht wahr?

Wie es in unseren inneren Räumen so aussieht, nehmen wir eher selten wahr. Wir sind es nicht gewohnt, hier immer mal wieder für Ordnung zu sorgen.

Wenn du beginnen möchtest auch deine inneren Räume zu pflegen, kannst du zum Beispiel das "Innere Sortieren & Integrieren" ausprobieren: 

Dabei sammelst du alle aktuellen Themen (meist sind es etwa 5 Themen) ein und versorgst sie einzeln. 

So wie wir vielleicht in der Wohnung Dinge aufheben, sie zusammenlegen und in den Schrank versorgen, können wir auch innerliche Themen aufheben und einordnen.

Es bewährt sich, sie dabei kurz zu benennen:

Ein Beispiel:  "Schwiegermutter" "Steuererklärung" "Treffen mit XY" "Gartenarbeit" "Nachbarin"

Dabei können die Themen einzeln in imaginäre Körbe, Schubladen oder etwas ähnliches gelegt werden.

Wir versprechen jedem einzelnen Thema, uns zu gegebener Zeit mit ihm zu befassen, uns um es zu kümmern.

Oftmals gibt es dabei ein Thema, das sich nicht so einfach wegräumen lässt. In diesem Thema sitzt jetzt gerade einfach zu viel aktive Energie. 

Es lohnt sich also, sich diesem Thema sofort zu widmen. Vielleicht möchtest du dir jetzt überlegen, was du in Bezug darauf als nächsten Schritt unternehmen wirst. Falls nötig, machst du dir eine kurze Notiz dazu.

Vielleicht nimmst du auch wahr, dass es Gefühle gibt, im Zusammenhang mit dem Thema, die einfach noch nicht losgelassen werden können.

Unsere Gefühle möchten eigentlich nur gefühlt und angenommen werden. Das ist meistens schon alles. Nimm also deinen Ärger, den Frust, die Angst oder was immer du fühlst, liebevoll an.

Manchmal sind diese inneren Anteile wie kleine Kinder: Sie möchten an der Hand genommen werden. Bring sie am besten an einen geschützten Platz in deinem Herzen, hier können sie einfach integriert werden.

Oftmals ist es die Erleichterung, die uns anzeigt, das nun genug aufgeräumt ist. Danach steht uns wieder viel mehr Energie zur Verfügung und wir können erfrischt weiter leben und arbeiten...

Ich hoffe, dieser kleine Text war für dich interessant oder hilfreich und wenn du Fragen dazu hast, kannst du mir gerne eine e-mail schreiben.

Alles Gute, Pascale