04.06.2020 18:10

Meine Energiemedizin bei Heuschnupfen

Wenn du unter Heuschnupfen leidest und du dich gerne selber energetisch unterstützen möchtest, kannst du im folgenden Text vielleicht nützliche Impulse finden, wie dir das mit einfachen Mitteln gelingen kann.

An diesem Juni-Morgen vernehme ich in der Ferne das Dröhnen der landwirtschaftlichen Maschinen: Die Bauern sind mit der Heu-Ernte beschäftigt. Hier am Rande des kleinen Weges, wo ich jetzt stehen geblieben bin, ertönt ein kehliges Quaken aus dem Gebüsch. Sofort steigen Glücksgefühle in meinem Körper auf: Wie schön, denke ich, ein Frosch!

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An dieser Stelle möchte ich mit der Erzählung beginnen, wie es gekommen ist, dass der Frosch heute für mich ein kleiner Gesundheits- und Glücksbringer ist, ganz besonders in der Zeit der Heu-Ernte.

Lange schon leide ich unter einer starken Überreaktion auf blühende Gräser und Heu: Der Heuschnupfen begleitet mich seit meiner Kindheit. Damals wurde so einiges aus dem Repertoire der Schulmedizin bei mir ausprobiert, um die starken Symptome zu lindern. Doch bald schon wurde es für mein Körpersystem zu viel des Guten: Die verabreichten Antihistamine verursachten starke Nebenwirkungen. Und die folgende mehrjährige Desensibilisierung musste aus denselben Gründen abgebrochen werden. Die Allergie ist leider geblieben.

Sobald ich erwachsen war, habe ich mich der Alternativmedizin zugewendet. Ich habe einige Methoden über längere Zeit verfolgt. Ich kann sagen, dass meine grundsätzliche Gesundheit davon profitiert hat. Die Allergie hat sich jedoch leider nicht verändert.

Ich bin dann an den Punkt gekommen, wo ich ohne Medikamente über diese Zeit kommen wollte. Deshalb lernte ich es, mein Leben im Frühsommer entsprechend zu managen: Es handelt sich um circa 4 Wochen im Jahr, in welchen ich mir bewusst mehr Ruhe gönne.

Ich habe dafür gelernt, mir regelmässig Momente von tiefer Entspannung zu ermöglichen und meine Energien ins Fliessen zu bringen. Mit Hilfe der wellenförmigen, weichen Bewegungen des Chan Mi Gong (eine Qi Gong Form aus dem alten Tibet) unterstütze ich die Selbstregulation meines Körpersystems in der Tiefe. Dabei habe ich das Wasser als wichtiges Element der Heilung für mich entdeckt.

Auch habe ich auf meinem Weg gelernt, meine «Feindbilder» zu transformieren.
Und schliesslich habe ich mich auf die Suche nach «Krafttiermedizin» für die Zeit des Heuschnupfens gemacht: Wir Menschen vergessen manchmal, dass wir Teil eines vielschichtigen Lebensnetzes sind! Die Natur ist beseelt von unzähligen unterstützenden Wesen. Es gibt das Pflanzenreich, das Mineralienreich und natürlich das Tierreich, die uns gerne zur Seite stehen! Und so haben sich mir die lieben Frösche aus dem Reich der Krafttiere gezeigt. Ihr leuchtendes Grün bringt Balance in meinen Körper und Geist. Und ihr Lebensraum, das glitzernde Wasser, wo sie sich an heissen Tagen im Juni gerne auf sanft schaukelnde Seerosenblätter setzen, lässt mein Immunsystem ruhig werden.

Gleich wie bei diesen Amphibien, sind auch bei mir, die Schleimhäute sehr sensibel und brauchen viel Feuchtigkeit. Deshalb verbringe ich in der intensiven Zeit des «Yang», des Blühens, so oft als möglich Zeit an einem Gewässer, wo sich die «Yin» Qualitäten finden. Hier kann sich mein inneres Gleichgewicht wiederherstellen und die Symptome klingen ab. Wenn ich nicht die Möglichkeit habe für einen äusseren Besuch am See, wende ich mich meinem inneren Seerosen-und Frosch-Teich zu: Dieser ist jederzeit für mich erreichbar.

Übrigens: Was wir, die Frösche und ich, am allerliebsten mögen, ist ein Juni-Regen… den feiern wir dann ganz besonders : )  

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, nun hoffe ich, dass dir die Erzählung meiner persönlichen Erfahrungen nützlich sein kann für deinen eigenen Weg der Heilung. Und wenn du das Gefühl hast, dass es bei dir alte Muster und Prägungen im Zusammenhang mit einer Allergie gibt, die du angehen möchtest, kann ich dir Mut machen: es lohnt sich sehr, daran zu arbeiten. Wenn du es möchtest, stehe ich dir mit einem Gesundheits-Coaching oder auch mit Übungen im Qi Gong Garten gerne zur Seite.

Ich selber bleibe dran an meinem Thema und bin offen dafür, mehr und mehr von meiner Geschichte zu verstehen und zu integrieren.

15.04.2020 17:31

Wie sieht eigentlich meine Übungs-Praxis im Alltag aus?

Liebe LeserInnen,

Manchmal werde ich gefragt, wie es mir gelingt, meine innere Ausrichtung im Alltag zu bewahren.

Meine Antwort ist: Ich muss selber sehr wohl «dran» bleiben, mit meiner Übungspraxis.

Darüber, wie ich das mache, möchte ich heute schreiben….

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Ja, es geht manchmal rasant los, am Morgen: Mein Hündin ist bereit zu neuen Taten, sobald sie merkt, dass ich ein Auge offen habe….

Deshalb öffne ich sie oftmals noch nicht… sondern bleibe wach liegen… -
und schon bin ich in der ersten Übung angekommen:

Ich bleibe ganz bei mir und meinem Atem…

Ich wecke mein Herz mit innerer Zuwendung, mit Dankbarkeit und dem inneren Lächeln…

Dann strecke ich mich genüsslich…. und es kann los gehen.

Wenn du gerade kleine Kinder hast, weisst du vielleicht etwa, wovon ich spreche. In der Zeit, als meine Söhne im Kleinkind Alter waren, praktizierte ich Yoga - ich übte beispielsweise den Kopfstand im Wohnzimmer, während dem die Buben ihr Frühstück fröhlich auf dem Tisch verteilten - immerhin war ich davon überzeugt, dass die Extra-Portion Sauerstoff im Hirn meinen Schlafmangel etwas kompensierte. Doch das ist sehr lange her…

Heute bin ich Grüntee-Liebhaberin. Ich mag seine Farbe, seinen Duft, ich mag das Plätschern des Wassers, wenn ich ihn von der einen Kanne in die andere giesse… es ist für mich jedes Mal, wenn ich ihn zubereite, eine kleine Zeremonie.

Ich stelle schliesslich meine kleine Teekanne und die kleine Tasse auf ein hübsches Tablett und ziehe mich an einen meiner Lieblingsplätzchen zurück.

Es gibt bei mir den Morgen-Platz, er ist nach Osten ausgerichtet, dahin, wo die Sonne aufgeht. Da steht auch meine Kuan Yin-Garten-Figur. Kuan Yin ist eine weibliche Buddha, die in China und Tibet als die Göttin des Mitgefühls verehrt wird. Ihre Anwesenheit wirkt tröstend und ermunternd auf mich: «Mach weiter so, liebe Erden-Frau», scheint sie mir oftmals zuzuflüstern … Und wenn es etwas zu besprechen gibt, lade ich sie gerne zum Tee ein… oder besser formuliert, sie lädt mich in ihren Tempel ein…

Es ergeben sich dann manchmal "Gespräche" in meinem inneren "Herzensgarten". Natürlich nur, wenn es etwas gibt, was mich beschäftigt und ich eine Frage stelle. Was ich aus diesen inneren Gesprächen erfahren habe, schreibe ich mir jeweils auf. Man kann das auch «Inspiriertes Schreiben» nennen. 

Wenn du es ausprobieren möchtest, kannst du dich ganz einfach mit deinem Herzen verbinden und dann die Frage stellen, die dich gerade beschäftigt. Deine Intuition, auch höheres Selbst genannt, gibt gerne Antwort. Schreibe fliessend und ohne darüber nachzudenken auf, was du nun an Antworten erhältst. Du wirst später gut erkennen können, dass die Antworten anders ausfallen, als wenn du aus deinem Verstand heraus schreibst.

Manchmal übe ich nach dem Tee auch etwas Qi Gong. In den Jahren meiner Ausbildung übte ich täglich. Nun kann ich es locker nehmen, das gebe ich zu. Trotzdem fühle ich immer wieder mal das Bedürfnis, die eine oder andere Übung zu machen. Ganz besonders natürlich, wenn mein Körper ein Ungleichgewicht anzeigt.

Ich bin ein sehr naturliebender Mensch und tägliche Spaziergänge im Wald oder am Wasser sind mir ein Bedürfnis. Und auch mein Gesundheits-Elixier! Beim Gehen kann ich innerlich ordnen und mein Atem-Rhythmus wird vertieft. In der warmen Jahreszeit übe ich auch ab und zu unterwegs an einem schönen Platz. Dabei verbinde ich mich mit den Elementen und den Wesen der Natur. Ich nehme die Bäume wahr… Das ist für mich angewandtes Qi Gong.  

Wenn ich mich in einer bestimmten Angelegenheit klar ausrichten möchte, arbeite ich mit Affirmationen. Dazu stelle ich die Kärtchen mit den passenden Sätzen an verschiedenen Plätzen im Haus auf, im Büro neben dem Laptop, beim Tee-Platz und auf dem Nachttisch. Das hilft mir auf dem gewünschten Weg zu bleiben.

So habe ich meine kleinen Hilfsmittel, über den Tag verteilt. Und beim Einschlafen schaue ich nochmals kurz in meinem Inneren nach, ob es noch etwas aufzuräumen gibt… Darüber wie ich das mache, habe ich schon in einem anderen Blog mit dem Titel «innere Raumpflege» geschrieben.

Sollte ich einmal zu aufgeregt sein um gut einschlafen zu können, übe ich Chan Mi Gong im Sitzen. Diese Übungen sind wirklich sehr geeignet für den Abend.

Nun hoffe ich, dass dir meine Erzählungen nützlich sein können und ich würde mich natürlich auch darüber freuen zu erfahren, welches deine energetischen Alltagsrituale sind!

Herzlich,

Pascale

13.03.2020 11:38

Heilung aus dem Reich der Krafttiere im Frühling

Liebe LeserIn,

Hast du auch das Gefühl, dass die Erde gerade so richtig durchgeschüttelt wird? Die vielen Meinungen und Gedanken dazu füllen nur noch unsere Köpfe und der Stress nimmt dabei noch mehr zu… Wenn du dich nach natürlichen Tönen und Meinungen sehnst und dich dem Tierreich nahe fühlst, dann erzähle ich dir heute gerne von meinen aktuellen Wahrnehmungen und Beobachtungen in meiner Umgebung!

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Gestern im Dunkeln, als ich mit meinem Hund noch am Bach entlang spaziert bin, habe ich gesehen, dass die «Heilerinnen des Tierreichs» aus ihrer Winterstarre erwacht sind: die Erdkröten! Der erste Frühlingsregen hat sie aufgeweckt und nun sind sie unterwegs auf der Suche nach Wasser. Vielleicht haben viele Menschen noch nie eine Kröte getroffen oder falls schon, sie kaum wahrgenommen. Sie sind ja so diskret: braun-grünlich, gut getarnt auf dem fast gleichfarbenen Boden. Ich finde, es lohnt sich, einer Kröte in die Augen zu sehen, sie sind nämlich wunderschön golden! In der Nacht kann ich ihr feines Flöten hören, denn mein Schlafzimmer liegt auf der Bach-Seite. Als ich diese Töne zum ersten Mal vernommen hatte, wusste ich noch nicht, dass sie von einer Kröte stammen. Seit ich das Rätsel gelöst habe, berührt es mich jedes Mal, ihren Ruf zu vernehmen. Wer hört ihn schon, in dieser lauten Welt?! Die Kröte lebt ihr Leben sozusagen auf der Keller-Etage des Planeten. Sie kennt die Erde gut und schmiegt sich mit ihrem Bauch liebevoll an sie… Sie hat etwas Weibliches, ich meine eine Yin-Qualität, die mir guttut. Ich kann ausatmen und ruhig werden, wenn ich sie rufen höre. Egal was sonst so läuft, ich komme im Moment an und bin ganz da, auf der Erde, meinem Mutter-Planeten. Mein Körper entspannt sich und Zuversicht breitet sich aus. Es ist diese tiefe, weibliche Kraft, die ganz unspektakulär und oftmals unentdeckt im Dunkeln schlummert. Ich glaube, es tut der Menschheit gut, wenn die Kröten da sind. Lauschen wir ihrem Ruf und schwingen wir uns öfters mal auf diese stille Kraft ein!

Nun wünsche ich dir von Herzen ein wunderbares, zartes Frühlingserwachen,
Pascale

11.03.2020 12:40

Wie kann ich mit der diffusen Angst umgehen?

Liebe Leser/In,

Wie geht es dir? Machen dir die aktuellen Themen in den Medien Angst?

Findest du es schwierig, in deiner Mitte zu bleiben?

Wenn du gerne wissen möchtest, wie du dich energetisch stärken kannst, findest du in diesem Blog vielleicht ein paar nützliche Hinweise.

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Ich gebe zu, es ist gerade viel los und die Unsicherheit ist beinahe greifbar, egal wo, beim Einkaufen, im Kaffee, beim Austausch mit Freunden, überall trifft man auf das Thema des aktuellen Virus.

Eigentlich möchte ich hier gar nicht darüber schreiben, ob ich die aktuellen Massnahmen richtig finde. Ich beleuchte hier nur den Aspekt der Angst, die uns Menschen in solchen Situationen überfallen kann und die sich, hoch-ansteckend auf unsere Mitmenschen übertragen lässt.

Was kann ich also tun, um nicht in diesen diffusen Angst-Modus zu kommen?

Es kann erst einmal helfen, den Medienkonsum zu reduzieren. Je mehr wir uns mit einem angstbesetzten Thema beschäftigen, desto grösser wird es in unserem Denken. Heute haben wir ja die Wahl, wem wir zuhören und wem nicht. Finde dir z. Bsp. auf YouTube deine passenden Quellen des Vertrauens, denen du folgst.

In unserem Denken liegen die Schlüssel für mehr Gelassenheit, Zuversicht und Vertrauen. Es geht darum, den Platz mit positiven Gedanken zu besetzen. Das heisst nicht, dass ich eine Tatsache beschönigen oder gar leugnen muss. Es geht nur darum, meine Einstellung dazu selber zu gestalten. Meine Vision davon, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird, selber zu entwerfen.

Hier einige Beispiele:

Ich kann mich darauf einstellen, dass es eine baldige Entschärfung der Situation geben wird.

Ich kann mir vorstellen, dass ich stark und immun bin, dass ich mit meinen Gedanken auch andere Menschen positiv unterstütze.

Ich kann mir vorstellen, dass die Menschheit ein paar wichtige Erkenntnisse gewinnt, durch diese Erfahrung und dass wir bald gemeinsam neue Entscheidungen für eine bessere Zukunft treffen werden.

Es gibt viele kraftvolle Möglichkeiten, das Denken selber zu gestalten. Energiearbeit mit Affirmationen und Imaginationen sind sehr wirksam.

Unser Denken ist eng verknüpft mit dem Solarplexus-Chakra im Oberbauch-Bereich. Es ist auch hier, wo wir oftmals das ängstliche Zusammenziehen körperlich gut spüren können. Wenn wir entspannt und zuversichtlich sind, dehnt sich dieses Energiezentrum genüsslich aus und kann bis weit in die Umgebung strahlen!

Wir können auch körperlich-energetisch viel für ein Gefühl von Gelassen und Ruhe beitragen. Zum Beispiel mit Qi Gong Übungen oder mit einer liebevollen Chakra-Massage. In der Farbtherapie verwenden wir die Farbe Gelb um die Energie wieder zum Fliessen zu bringen. 

Es gibt also einfache Möglichkeiten, die uns stärken und unterstützen können in unserer Mitte und Klarheit zu bleiben. Ich finde es sehr wichtig, dass immer mehr Menschen erkennen, wie sie unabhängig werden können, vom kollektiven Denken. Teile deine positiven Erfahrungen deshalb möglichst mit Freunden und Bekannten. Denn es wirkt … positiv ansteckend!

Herzlich, Pascale

29.01.2020 14:34

Wie du mehr Geborgenheit
in dein Leben bringen kannst

Liebe Leser/In

Wenn im Aussen die Welt verrücktspielt, negative News dich verunsichern und du auch privat das Gefühl hast, dir stehen oft «die Haare zu Berge», brauchst du wahrscheinlich dringend einen Ort der Geborgenheit. Da ich in meinem Leben sehr früh erkannt habe, wie wichtig so ein Ort für mich ist, habe ich verschiedene Möglichkeiten gefunden, um mir diese Geborgenheit zu schenken. Es gibt sowohl äussere Möglichkeiten als auch innere...

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Die äussere Möglichkeit besteht aus räumlichen Massnahmen: Stell dir einmal vor, du lebst in einer sehr offenen, flachen Landschaft. Vom Platz aus, wo du dich befindest, kannst du die ganze Gegend überblicken… dieser Überblick hat zwar bestimmte Vorteile… jedoch fehlt diesem Standort die Geborgenheit. Hier wünschte ich mir einige schützende Büsche und Bäume, ein Tipi, ein grosser Fels, o.ä. Verstehst du, dieselbe Situation ergibt sich manchmal auch in unseren Wohn- und Arbeitsräumen… Du kannst lernen zu erkennen, wo in einem Raum dein Geborgenheitsplatz ist. Falls es ihn schon gibt… falls nicht, kannst du ihn meistens mit wenigen Veränderungen herstellen: Gestalte mit Topfpflanzen, Raumteilern, Beistell-Tischchen, gemütlichen Sesseln und… mit Farben:

Ja, stell dir jetzt einmal vor, du bist tatsächlich in der weiten Landschaft in ein Tipi eingetreten. Natürlich brennt hier ein angenehm wärmendes Feuer in der Mitte… und dieses Feuer erzeugt eine warme, gelb-orange-rote Atmosphäre, nicht wahr? Das sind die Farben der Geborgenheit. Nun zauberst du sie einfach in Form von Kissen, Bildern und kleinen Objekten in deinen Geborgenheitsbereich!

Als innere Möglichkeit, dir mehr Geborgenheit zu schenken, bietet es sich an mit Imagination zu arbeiten: Falls du das Bild des Tipi magst, kannst du für einen Moment die Augen schliessen und in deiner Vorstellung nochmals eintreten…

An diesem inneren Ort der Geborgenheit kannst du verweilen so lange du möchtest und Zeit hast. Du kannst bei Bedarf jederzeit wieder hierher zurückkommen. Je öfters du deinen inneren Ort der Geborgenheit besuchst, desto schneller wird sich das Gefühl von Geborgenheit einstellen. Mit der Zeit wirst du nur noch einen kleinen Augenblick brauchen, um dieses Gefühl auch in schwierigen äusseren Situationen, abzurufen zu können.

In meinen Qi Gong-Kursen ist das Thema «ganz bei sich ankommen» immer dabei. Dafür kehren wir zum Abschluss des Übens oft im unteren Energiezentrum im Unterbauch ein, da wo der grosse Qi-Speicher liegt. Hier sammeln wir uns und verdichten das «Qi».

In der Körpertherapie mit den Farben spielt die «orange Körperzone» im Unterbauch eine wichtige Rolle bei der Behandlung von verschiedenen psychischen und physischen Symptomen.

Nun hoffe ich, du konntest etwas Inspiration finden, wie du mehr Geborgenheit in dein Leben bringen kannst... und falls du Fragen oder Anregungen dazu hast, schreib mir einfach!

Herzlich, Pascale

04.01.2020 18:50

Winterruhe mit den 5 Elementen

Hallo liebe LeserInnen,

 Jetzt da die Feiertage hinter uns liegen und wir uns langsam wieder unseren alltäglichen Tätigkeiten und Aufgaben widmen, möchte ich etwas über die “Wandlungsphase Wasser” schreiben.

Nach Auffassung der chinesischen Medizin entspricht das Element Wasser, im Jahreskreis betrachtet, der Winterzeit. Wenn du diese Jahreszeit eigentlich gar nicht so magst oder du sie etwas schwierig findest, kann es dir vielleicht nützlich sein, zu erkennen, welche “Schätze” diese sie in sich birgt und was du tun kannst, um deine Energie zu pflegen.

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Aktuell erleben wir ja im Mittelland bisher eher einen milden Winter. Trotzdem können wir draussen in der Natur eine tiefe Stille wahrnehmen: Die Säfte der Bäume und Pflanzen sind in die Wurzeln hinab gesunken, die Wildtiere leben auf Sparflamme. Die Natur auf unserer nördlichen Erdhalbkugel gibt sich jetzt einer Zeit der Regeneration hin. 

Für uns Menschen ist es sehr wohltuend und heilsam, wenn wir uns ebenfalls etwas auf diesen natürlichen Zyklus im Wandel der Jahreszeiten einstimmen: Denn wenn wir das ganze Jahr durch das aktive “Yang” leben und nur immer rennen, wird uns das mit der Zeit auslaugen. Wir brauchen das ruhige “Yin” zum Ausgleich. Wir brauchen die Ruhe. Die Winterzeit bietet uns den Rahmen dazu. Auf der körperlichen Ebene sind es besonders Niere und Blase, die jetzt gepflegt und genährt sein möchten. Wir sollten darum den unteren Rücken und die Füsse warm halten und wenn wir im Freien Sport treiben, übermässiges Schwitzen vermeiden. Jetzt ist die Zeit des Speicherns und der Regeneration und das bedeutet, dass wir nicht zu viel Energie umsetzen sollten. Gönnen wir uns jetzt bewusst öfters Pausen!

In meiner Praxis arbeite ich mit hochwertigen farbaktivierten Ölen, die über die Haut in das Körper-Energie-System aufgenommen werden. Bei einer Energetischen Massage wende ich ergänzend Farb-Punktur und andere sanfte Hilfsmittel an, um das harmonische Fliessen, besonders auch in der Winterzeit zu unterstützen. 

Qi Gong-Übungen können das «Qi» ebenfalls sanft zum Fliessen bringen, um Stagnation oder eine “Winterstarre” zu vermeiden.

Mein Angebot “Qi Gong im Winter” läuft aktuell im Elfenhaus in Wädenswil, alle 2 Wochen. Wenn du teilnehmen möchtest, kannst du dich gerne anmelden.

Ausserdem gibt es auf meinem Youtube-Kanal ein Video mit Qi Gong Übungen im Sitzen für die Wirbelsäule und das Nieren-Qi, die sich gut für die Winterzeit eignen:

https://youtu.be/7fFyONcfFx0

Nun hoffe ich, dass diese Infos für dich hilfreich waren und grüsse dich herzlich, Pascale

11.12.2019 17:30

Mir ist die innere Ruhe abhandengekommen…

Tatsächlich habe ich es erst heute Morgen bemerkt, dass mir die innere Ruhe abhandengekommen ist! Wenn dir das manchmal auch passiert und du erfahren möchtest, wie ich es angestellt habe, um meine innere Ruhe wieder zu finden, dann lies doch einfach weiter

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Es fühlte sich sehr unangenehm an, ich war zerstreut und verwirrt, irgendwie wollte ich alles gleichzeitig beginnen und war dabei für nichts motiviertdie Freude hatte sich offenbar zusammen mit der inneren Ruhe aus dem Staub gemacht. Meine Stimmung war auf meinem inneren Barometer in die untere Hälfte abgesunken. Wo habe ich meine Ruhe bloss verloren, überlegte ich. Vielleicht an der Geburtstagsfeier bei der ich vor 2 Tagen war? Oder am Telefon bei der Planung für das Familien-Weihnachtsessen?  Unterwegs mit Lalka, meiner überdrehten Hündin? Am Computer, beim Surfen? Beim Arbeiten? Ich wusste es wirklich nicht. Manchmal ist es ja ganz offensichtlich in welchem Moment die innere Ruhe wegschleicht. Doch diesmal ist es sehr heimlich und nebenbei geschehen. Wie auch immer: Meine Ruhe war weg. Was sollte ich nun, da ich es immerhin gemerkt hatte, tun? Als erstes habe ich versucht, mich hinzusetzen und einfach mal zu schreiben. «Vielleicht kommt dabei ja was Schlaues heraus», dachte ich mir. Doch es war völlig unmöglich, ich konnte nicht schreiben! Dann habe ich versucht, mich hinzusetzen und zu meditieren. Doch auch das ging nicht. Nein, das Stillsitzen wollte mir jetzt überhaupt nicht gelingen. Das war jetzt bestimmt nicht die richtige «Medizin». Doch ich mochte meinen Tag nicht in diesem Zustand beginnen. Also habe ich beschlossen, es mit etwas Qi Gong zu probieren, allerdings hatte ich nicht viel Zeit dafür übrig, etwa 20 Minuten mussten reichen So habe ich mich in die Nähe eines Fensters gestellt, und damit begonnen, mich zu schütteln …  Im ersten Moment war mir, als ob die Unruhe noch grösser würde… doch nach etwa 1 Minute weiterschütteln konnte ich schon fühlen, dass ich auf dem richtigen Weg war… die Bewegung war wohltuend, etwas in mir wurde lockerer, also machte ich weiter…

Nach dem Schütteln lockerte ich meinen Kopf-Nacken-Bereich, liess meine Augen kreisen und klärte meine Stirne mit streichenden Handbewegungen. Gut, hier fühlte es sich nun etwas klarer an. Dann habe ich mit kreisenden, einladenden Armbewegungen oben das Himmels-Qi und unten das Erd-Qi gesammelt und in mein Körpersystem geleitet. Dabei konnte ich fühlen, wie meine Wirbelsäule wacher und geschmeidiger wurde. Ich habe dann die Inspiration bekommen, meinen Brustbereich zu weiten: Dafür gibt es verschiedene einfache Bewegungsformen… und schliesslich bin ich bei der «Taube» angekommen:  «Die Taube streckt ihre Flügel». Das war dann die Wende: Unvermittelt ist Frieden und Ruhe eingezogen, mitten in meine Tauben-Brust! Ich weiss nicht genau, wie lange ich danach einfach dagestanden bin, mit meinen Handflächen zu Lungen und Herz gewandt. Ruhig atmend und mit einem friedlichen inneren Lächeln. Ich hiess die innere Ruhe wieder willkommen in mir.

Ja und schliesslich wurde es höchste Zeit, mich anzuziehen und auf den Weg zu machen. Zur Unterstützung habe ich mir die passenden Farbschwingungen im Kleiderschrank gesucht:  die indigo-blaue Strickjacke und einen goldgelben Schmuck dazu: Das Indigo ist tief und ruhig wie der Winter-Nachthimmel… und das Goldgelb erinnert mich an meinen inneren Schatz, meine innere Weisheit.

Gerade fällt mir auf, dass auch in der Weihnachtsgeschichte diese Farben dazugehören… der goldene Stern am dunkel-blauen Himmel!  : )

Nun hoffe ich, du erlebst gerade ruhige, friedliche Zeiten… und falls nicht, probiere es aus, mit Qi Gong und den Farben! Und wenn du magst, schreib mir doch deine Erfahrungen damit! Herzlich, Pascale

27.11.2019 12:32

Urvertrauen stärken mit Energiearbeit und Farben

Heute möchte ich mich dem Thema Urvertrauen widmen. Und wenn du selber manchmal oder oft an Schüchternheit und mangelndem Selbstvertrauen leidest oder das Gefühl hast, dass das Leben viel zu gefährlich ist, dann findest du hier vielleicht ein paar nützliche Hinweise, wie du dein grundsätzliches Vertrauen aufbauen und unterstützen kannst.

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Das Vertrauen ins Leben wird schon vor unserer Geburt während der Zeit im Mutterleib aufgebaut. Die ersten 3 Lebensjahre sind dann nochmals sehr prägend und wichtig für unser Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Nur die wenigsten von uns haben eine ideale Kindheit erlebt. Die meisten wurden gut versorgt und betreut, von mehr oder weniger liebevollen Eltern. Einige haben in dieser zarten Kindheitszeit erschreckende, verängstigende Momente erfahren. Das trägt natürlich nicht zu einer stabilen vertrauensvollen Haltung dem Leben gegenüber bei. Doch es gibt gute Nachrichten, denn du kannst mit viel Geduld und Energiearbeit deinen Mangel an Basis-Energie heilen. Ich meine damit nicht eine psychotherapeutische Begleitung. Es geht hier um die energetische Struktur, die mit geeigneten Übungen und Bewusstsein stabilisiert und gestärkt werden kann. Ich selber hatte lange die Tendenz nicht ganz im Körper anwesend zu sein. Eine solche Tendenz hat meistens mit Situationen aus der Vergangenheit zu tun, die so intensiv waren, dass es nicht auszuhalten war im Körper. Es war ein Schutz-Impuls, mich von dem Geschehen zu distanzieren. Leider kann dieser Impuls zur Gewohnheit werden und schliesslich befindet man sich immer öfters irgendwo ausserhalb. Unser Körper ist dabei von der energetischen Verbindung abgeschnitten und wird langfristig unterversorgt. Es war für mich sehr wichtig, wieder zu lernen, im Körper zu bleiben. Doch wie genau geht das? Die Verbindung zur Erde ist der Schlüssel:

Lerne dich zu erden. Ganz physisch indem du dich in der Natur bewegst, bewusstes Gehen, Schritt für Schritt den Boden unter den Füssen wahrnehmen… Bewusstes Stehen, so stehen, dass du auf bequeme Weise für längere Zeit stehen kannst, dein Becken ist locker, das Steissbein ausgerichtet zur Erde. Hier ganz unten strömt die Erd-Kraft ein in deinen Haupt-Energie-Kanal, in deiner Wirbelsäule. Bewusstes Sitzen, stabil, mit den Füssen gut auf dem Boden, das Gewicht gleichmässig auf das Gesäss und die Füsse verteilt. Bei all diesen Gelegenheiten kannst du dich mit dem Zentrum unserer Erde verbinden: Stelle dir die Erd-Mitte als rotes pulsierendes Mutter-Herz vor… Es strömt reine, stärkende Lebenskraft aus diesem Zentrum… Lass es über deine Fuss-Herzen und über dein Steissbein einströmen in deinen Körper… Nimm die Kraft dankbar an. Sie steht uns ständig zur Verfügung, wir dürfen sie annehmen und uns von ihr nähren und kräftigen lassen.

Wenn du mit Farben arbeiten möchtest, dann achte darauf, etwas Rot in deinen Alltag zu holen. Es braucht gar nicht besonders viel davon, vielleicht magst du rote Socken tragen, ein rotes Sitzkissen verwenden, rote Marmelade essen : ) Und für das Innere Kind kannst du die aufgehellte Version, das Rosa dazu nehmen: Mit dem Rosa und dem Rot lässt es sich viel geliebter und mutiger das irdische Leben bestehen.

Ich hoffe, diese Impulse können dir weiterhelfen und freue mich von dir zu hören, vielleicht hast du Fragen oder möchtest das Thema in meiner Praxis für Farbtherapie und Coaching vertiefen oder du hast Lust bekommen, in meinen Qi Gong-Kursen das «Sich erden» zu üben!

Alles Liebe, Pascale

15.11.2019 17:50

Wieso du dir eine Mittagsruhe gönnen solltest

Gehörst du zu den Menschen, die das Gefühl haben, sie hätten keine Zeit für eine Mittagsruhe?

Bist du ständig gestresst und hast du das Gefühl immer leisten zu müssen? Werden deine To-do-Listen immer länger anstatt kürzer?

Heute schreibe ich über das Siesta halten: vielleicht kannst du neue Impulse finden, die es dir erlauben, einmal auszuprobieren eine Mittags-Ruhe in deinen Tag einzubauen…

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Unser Energielevel bewegt sich über den Tag wellenförmig: Phasen mit viel Energie wechseln sich ab mit jenen wo die Welle in ein tiefes Tal sinkt. Das ist völlig natürlich. Schlafforscher reden sogar von einer Tag-Schlafphase, neben der Hauptschlafphase in der Nacht.

Kennst du die Zeit, wo du geistig und körperlich am leistungsfähigsten bist? Es lohnt sich, das einmal genau zu beobachten. Bei mir ist diese Phase am Morgen zwischen 8 und 11 Uhr. Danach folgt eine kleine Absenkung, die ich mit einem 2. Frühstück nochmals überbrücken kann. Um 13 Uhr ist dann meine Haupt-Energie-Phase, auch «Prime Time» genannt, fertig. Es ist für mich Zeit, das Arbeiten loszulassen, etwas Warmen zu essen und dann… Siesta zu halten! Ja genau, so mache ich es seit vielen Jahren: Ich halte einen echten Mittagsschlaf… Und ich spüre, wie sich mein ganzes System genüsslich in diese Zeit der Regeneration sinken lässt. Klar, ich arbeite zu Hause, bin selbständig. Doch aus eigener Erfahrung (ich habe vor vielen Jahren im Büro gearbeitet) finden sich auch in einer Firma Möglichkeiten, ein kurzes Nickerchen einzubauen. Wichtig ist es, mit den Kollegen darüber zu sprechen und den entsprechenden Ruhe-Platz zu definieren. Mein Mann hat z. Bsp. ein zusammenklappbares Liege-Bett im Büro. Und ich habe schon gehört, dass in den einen Firmen tatsächlich Matten in einem Ruhe-Raum zu Verfügung gestellt werden.

Man spricht ja von den «Lerchen» und «Eulen»: ich gehöre zu den «Lerchen». Eine «Eule» hat ihre «Prime-Time» erst viel später am Tag, ihre Welle verläuft anders. Deshalb gibt es keine feste Regel, sondern es gilt, sich selber ehrlich zu beobachten und seine Energie wahrzunehmen.

Nach der Siesta lege ich noch nicht gleich wieder los… ich lasse es ruhig angehen, das heisst, ich werde langsam aktiver, gönne mir eine Tasse feinen Tee und verrichte einfache Routine-Tätigkeiten oder gehe mit dem Hund etwas an die frische Luft. Falls du angestellt bist, hast du vielleicht auch die Möglichkeit, nach deiner Ruhe-Zeit Dinge zu erledigen, die noch nicht deine volle Konzentration verlangen. Etwa um 16.00 Uhr fühle ich meine Energie nochmals richtig auf der Höhe. Nun kann ich sehr gut noch etwas in meinem Büro machen, oder auch im Haushalt walten und schalten : ), um 17 Uhr empfange ich auch gerne noch Klienten in meiner Praxis.

Eigentlich ist es heute ziemlich bekannt, dass sich eine Mittagsruhe auf die Gedächtnisleistung positiv auswirkt. Viele Chefs sind sich bewusst, dass ihre Mitarbeiter der Firma mehr bringen, wenn sie erholt sind. Eine Siesta ist natürlich auch eine super Burn-Out-Prävention. Ausserdem ist es erwiesen, dass Mittagsschläfer weniger an Herzerkrankungen leiden und allgemein stärkere Immunkräfte haben.

Abschliessend möchte ich erwähnen, dass es besonders auch für uns Familienfrauen mit Teilzeit-Pensum oder mit Selbstständigkeit ganz wichtig ist, uns diese Ruhe-Zeit zu gönnen: denn manchmal sind wir mit uns selber viel strenger als es ein Firmen-Boss wäre!

Nun würde ich mich natürlich freuen, von dir zu hören, wie du es hältst mit dem Mittagsschläfchen…

Tags: siesta
03.11.2019 19:38

Energiearbeit bei Herbstdepression

Kaum ist die Zeit umgestellt versinkt die Welt in Dunkelheit und Nässe… diesmal war es jedenfalls so!
Wenn du während der kürzer werdenden Tage im Herbst eher antriebslos und müde bist und du dich fragst, wie du das weitere Winterhalbjahr gut überstehen sollst, können dir meine Impulse vielleicht weiterhelfen.

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Es gibt ja verschiedene Aspekte bei diesen Symptomen: Zum einen Teil, reagiert der Körper auf den Melatonin-Mangel in der dunklen Jahreszeit. Ohne Melatonin kommen wir z. Bsp. weniger gut aus den Federn am Morgen. Um dies auszugleichen stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Die einfachste ist es wohl, möglichst jeden Tag spazieren zu gehen, denn auch an wolkenverhangenen, neblig-trüben Herbsttagen herrschen gute Lux-Werte im Freien! Ausserdem gibt es spezielle Tageslicht-Lampen, die den Lichtmangel kompensieren können.

Zum anderen Teil ist da die energetische Prägung: nämlich jene des Urzeit-Menschen, der es besonders hart hatte im Winterhalbjahr. Sein Überleben hing von den Vorräten ab, von einer geschützten Wohnsituation und nicht zuletzt von der Gemeinschaft. In der heutigen Zeit könnten wir es eigentlich locker nehmen, für die meisten von uns sind die existentiellen Themen abgedeckt und wir können auch als Single den Winter gut überstehen. In unseren Zellen jedoch werden manchmal diese alten Infos wieder aktiviert und wir bekommen es regelrecht mit der Angst zu tun, wenn die warme Jahreszeit endet. Bei den einen zeigt sich diese Angst verdeckt unter einem Mantel aus Ärger, bei den anderen ist es Nervosität, die auftritt, und die dritten leiden eher schon unter einer depressiven Verstimmung. Wenn du feststellst, dass du emotional aus dem Gleichgewicht bist, kannst du dir selber mit Energiearbeit helfen.

Finde dir dafür einen ruhigen, gemütlichen Platz, wo du nicht gestört wirst. Nun kannst du ganz für dich da sein. Nimm jetzt einmal Kontakt auf zu deinem inneren verängstigten oder verärgerten Anteil. Du kannst ihm aufmerksam zu hören, vielleicht möchte er dir etwas mitteilen. Oder du beobachtest einfach, wie er sich gerade aufführt und sich dir zeigt: Vielleicht zittert er wie ein kleines, frierendes Kind? Oder er tobt wie ein wütender Drache? Sei einfach ganz präsent und atme ruhig und entspannt… Lass nun zu, dass sich die innere Szene wandelt. Lass zu, dass eine liebevolle Energie einströmt… Nehme wahr, wie es sich anfühlt… Braucht das zitternde Kind Schutz? Vielleicht taucht in deiner Vorstellung ein schützendes inneres Krafttier auf… dann gib deinem inneren Kind Zeit, diese beschützende Kraft zu erleben und versuche es zu fühlen... Wie wandelt sich der wütende Drache? Vielleicht wird er von einer rosa-farbigen Wolke eingehüllt und auf diese Weise gezähmt… Gib ihm Zeit, sich darauf einzulassen, den Dampf abzulassen… Lass zu, dass deine innere Weisheit die Energie-Medizin einströmen lässt, die jetzt heilend wirkt. Natürlich sind das nur Beispiele: du darfst einfach offen sein für deine eigenen heilenden Kräfte.

Nun hoffe ich, dieser Impulse kann dir die Umstellung in das Winterhalbjahr etwas erleichtern und wünsche dir alles Liebe, Pascale

 

23.10.2019 09:44

Inneres Feng Shui, wie geht das?

Hallo Ihr Lieben,

heute ist es soweit, ich beginne meinen schon lange geplanten und erträumten Blog! Ich nenne ihn Lebensblume-Blog, weil für mich dieses Symbol die Entfaltung des Lebens so schön darstellt. Wir sind ja tatsächlich ständig daran, uns weiter zu entwickeln und immer noch etwas mehr von unserem Seelenpotential zu entfalten und auf die Erde zu bringen. Doch lasst mich langsam beginnen... Ich erzähle erst mal etwas zum Thema innere Räume und ihre Pflege.

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Als Kinder haben die meisten von uns auf natürliche Weise ihre inneren Räume besucht. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleines Mädchen gerne Zeit alleine verbrachte, am liebsten in der Natur. Ich lag dann z. Bsp. bäuchlings auf einem Steg, am Ufer des Weihers und liess meine Hände im Wasser spielen, dabei besprach ich mit den kleinen Fischen und all den anderen kleinen Lebewesen was gerade in meinem Leben gut war und was eben nicht... Ich war ganz natürlich auf der feinen, inneren Kommunikationsebene, mit allen verbunden. Ich erinnere mich auch, wie ich  jeweils vor dem Schlafengehen im dunklen Kinderzimmer ein geheimes Schächtelchen öffnete: ich bewahrte darin eine kleine Feder auf. Dieser stille Moment war für mich jedes mal ein heiliger Moment, der mich in Verbindung brachte, mit ganz viel Liebe, Trost und Geborgenheit. Ich konnte das damals besonders gut gebrauchen, denn ich erlebte in meiner Familie sehr viel Stress. Heute weiss ich um den grossen Wert dieser Momente des Einsseins. Es gibt im äusseren Leben nichts, das uns verlässlich zur Verfügung steht. Doch wenn es uns gelingt, in die Stille zu kommen, uns nach innen zu wenden, öffnen sich uns wahre Schatzkammern...
Ich darf in meiner Praxistätigkeit immer wieder erleben, wie erwachsene Menschen, vielleicht zum ersten mal bewusst wieder nach innen schauen um wahrzunehmen. Es ist oft berührend, wie rasch sich dabei Entspannung, neue Zuversicht und Heiterkeit einstellt. Vielleicht denkst du jetzt, das kann ich eh nicht, dafür habe ich keine Zeit, keine Geduld, usw. Ich möchte dir Mut machen: Es braucht gar nicht besonders viel Zeit. Eine schöne einfache Übung zum Beginnen wäre z. Bsp. das "Innere Sortieren" vor dem Einschlafen. Dabei sammelst du am Abend, vor dem Einschlafen alle aktuellen Themen (meist sind es etwa 5 Themen) ein und versorgst sie einzeln. So wie ein Kind lernt, vor dem Zubettgehen seine Spielsachen in verschiedene Kisten zu räumen. Hebe innerlich jedes Thema auf, benenne es kurz, z. Bsp. "Schwiegermutter Geburtstag" und lege es in einen imaginären Korb oder etwas ähnliches, das dir gefällt. Versprich jedem einzelnen Thema, dich zu gegebener Zeit mit ihm zu befassen. Wenn es ein Thema gibt, das sich nicht so einfach wegräumen lässt, zeigt es damit an, dass da die Energie sitzt. D.h. du kannst dir jetzt überlegen, welches am nächsten Tag der nächste Schritt sein wird, mit diesem Thema. Wenn dies geschehen ist, sollte auch dieses Thema nun geduldig in seinem Behälter ruhen. Zum Abschliessen kannst du eine schöne Energie in deinen aufgeräumten inneren Raum bringen, z. Bsp. ein Lächeln oder eine beruhigende Farbe... und dann lass dich in einen erholsamen Schlaf sinken. 

Ich hoffe, dieser kleine Text war für dich interessant oder hilfreich und wenn du Fragen dazu hast, kannst du mir gerne eine e-mail schreiben. Alles Gute, Pascale