27.11.2019 12:32

Urvertrauen stärken mit Energiearbeit und Farben

Heute möchte ich mich dem Thema Urvertrauen widmen. Und wenn du selber manchmal oder oft an Schüchternheit und mangelndem Selbstvertrauen leidest oder das Gefühl hast, dass das Leben viel zu gefährlich ist, dann findest du hier vielleicht ein paar nützliche Hinweise, wie du dein grundsätzliches Vertrauen aufbauen und unterstützen kannst.

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Das Vertrauen ins Leben wird schon vor unserer Geburt während der Zeit im Mutterleib aufgebaut. Die ersten 3 Lebensjahre sind dann nochmals sehr prägend und wichtig für unser Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Nur die wenigsten von uns haben eine ideale Kindheit erlebt. Die meisten wurden gut versorgt und betreut, von mehr oder weniger liebevollen Eltern. Einige haben in dieser zarten Kindheitszeit erschreckende, verängstigende Momente erfahren. Das trägt natürlich nicht zu einer stabilen vertrauensvollen Haltung dem Leben gegenüber bei. Doch es gibt gute Nachrichten, denn du kannst mit viel Geduld und Energiearbeit deinen Mangel an Basis-Energie heilen. Ich meine damit nicht eine psychotherapeutische Begleitung. Es geht hier um die energetische Struktur, die mit geeigneten Übungen und Bewusstsein stabilisiert und gestärkt werden kann. Ich selber hatte lange die Tendenz nicht ganz im Körper anwesend zu sein. Eine solche Tendenz hat meistens mit Situationen aus der Vergangenheit zu tun, die so intensiv waren, dass es nicht auszuhalten war im Körper. Es war ein Schutz-Impuls, mich von dem Geschehen zu distanzieren. Leider kann dieser Impuls zur Gewohnheit werden und schliesslich befindet man sich immer öfters irgendwo ausserhalb. Unser Körper ist dabei von der energetischen Verbindung abgeschnitten und wird langfristig unterversorgt. Es war für mich sehr wichtig, wieder zu lernen, im Körper zu bleiben. Doch wie genau geht das? Die Verbindung zur Erde ist der Schlüssel:

Lerne dich zu erden. Ganz physisch indem du dich in der Natur bewegst, bewusstes Gehen, Schritt für Schritt den Boden unter den Füssen wahrnehmen… Bewusstes Stehen, so stehen, dass du auf bequeme Weise für längere Zeit stehen kannst, dein Becken ist locker, das Steissbein ausgerichtet zur Erde. Hier ganz unten strömt die Erd-Kraft ein in deinen Haupt-Energie-Kanal, in deiner Wirbelsäule. Bewusstes Sitzen, stabil, mit den Füssen gut auf dem Boden, das Gewicht gleichmässig auf das Gesäss und die Füsse verteilt. Bei all diesen Gelegenheiten kannst du dich mit dem Zentrum unserer Erde verbinden: Stelle dir die Erd-Mitte als rotes pulsierendes Mutter-Herz vor… Es strömt reine, stärkende Lebenskraft aus diesem Zentrum… Lass es über deine Fuss-Herzen und über dein Steissbein einströmen in deinen Körper… Nimm die Kraft dankbar an. Sie steht uns ständig zur Verfügung, wir dürfen sie annehmen und uns von ihr nähren und kräftigen lassen.

Wenn du mit Farben arbeiten möchtest, dann achte darauf, etwas Rot in deinen Alltag zu holen. Es braucht gar nicht besonders viel davon, vielleicht magst du rote Socken tragen, ein rotes Sitzkissen verwenden, rote Marmelade essen : ) Und für das Innere Kind kannst du die aufgehellte Version, das Rosa dazu nehmen: Mit dem Rosa und dem Rot lässt es sich viel geliebter und mutiger das irdische Leben bestehen.

Ich hoffe, diese Impulse können dir weiterhelfen und freue mich von dir zu hören, vielleicht hast du Fragen oder möchtest das Thema in meiner Praxis für Farbtherapie und Coaching vertiefen oder du hast Lust bekommen, in meinen Qi Gong-Kursen das «Sich erden» zu üben!

Alles Liebe, Pascale

15.11.2019 17:50

Wieso du dir eine Mittagsruhe gönnen solltest

Gehörst du zu den Menschen, die das Gefühl haben, sie hätten keine Zeit für eine Mittagsruhe?

Bist du ständig gestresst und hast du das Gefühl immer leisten zu müssen? Werden deine To-do-Listen immer länger anstatt kürzer?

Heute schreibe ich über das Siesta halten: vielleicht kannst du neue Impulse finden, die es dir erlauben, einmal auszuprobieren eine Mittags-Ruhe in deinen Tag einzubauen…

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Unser Energielevel bewegt sich über den Tag wellenförmig: Phasen mit viel Energie wechseln sich ab mit jenen wo die Welle in ein tiefes Tal sinkt. Das ist völlig natürlich. Schlafforscher reden sogar von einer Tag-Schlafphase, neben der Hauptschlafphase in der Nacht.

Kennst du die Zeit, wo du geistig und körperlich am leistungsfähigsten bist? Es lohnt sich, das einmal genau zu beobachten. Bei mir ist diese Phase am Morgen zwischen 8 und 11 Uhr. Danach folgt eine kleine Absenkung, die ich mit einem 2. Frühstück nochmals überbrücken kann. Um 13 Uhr ist dann meine Haupt-Energie-Phase, auch «Prime Time» genannt, fertig. Es ist für mich Zeit, das Arbeiten loszulassen, etwas Warmen zu essen und dann… Siesta zu halten! Ja genau, so mache ich es seit vielen Jahren: Ich halte einen echten Mittagsschlaf… Und ich spüre, wie sich mein ganzes System genüsslich in diese Zeit der Regeneration sinken lässt. Klar, ich arbeite zu Hause, bin selbständig. Doch aus eigener Erfahrung (ich habe vor vielen Jahren im Büro gearbeitet) finden sich auch in einer Firma Möglichkeiten, ein kurzes Nickerchen einzubauen. Wichtig ist es, mit den Kollegen darüber zu sprechen und den entsprechenden Ruhe-Platz zu definieren. Mein Mann hat z. Bsp. ein zusammenklappbares Liege-Bett im Büro. Und ich habe schon gehört, dass in den einen Firmen tatsächlich Matten in einem Ruhe-Raum zu Verfügung gestellt werden.

Man spricht ja von den «Lerchen» und «Eulen»: ich gehöre zu den «Lerchen». Eine «Eule» hat ihre «Prime-Time» erst viel später am Tag, ihre Welle verläuft anders. Deshalb gibt es keine feste Regel, sondern es gilt, sich selber ehrlich zu beobachten und seine Energie wahrzunehmen.

Nach der Siesta lege ich noch nicht gleich wieder los… ich lasse es ruhig angehen, das heisst, ich werde langsam aktiver, gönne mir eine Tasse feinen Tee und verrichte einfache Routine-Tätigkeiten oder gehe mit dem Hund etwas an die frische Luft. Falls du angestellt bist, hast du vielleicht auch die Möglichkeit, nach deiner Ruhe-Zeit Dinge zu erledigen, die noch nicht deine volle Konzentration verlangen. Etwa um 16.00 Uhr fühle ich meine Energie nochmals richtig auf der Höhe. Nun kann ich sehr gut noch etwas in meinem Büro machen, oder auch im Haushalt walten und schalten : ), um 17 Uhr empfange ich auch gerne noch Klienten in meiner Praxis.

Eigentlich ist es heute ziemlich bekannt, dass sich eine Mittagsruhe auf die Gedächtnisleistung positiv auswirkt. Viele Chefs sind sich bewusst, dass ihre Mitarbeiter der Firma mehr bringen, wenn sie erholt sind. Eine Siesta ist natürlich auch eine super Burn-Out-Prävention. Ausserdem ist es erwiesen, dass Mittagsschläfer weniger an Herzerkrankungen leiden und allgemein stärkere Immunkräfte haben.

Abschliessend möchte ich erwähnen, dass es besonders auch für uns Familienfrauen mit Teilzeit-Pensum oder mit Selbstständigkeit ganz wichtig ist, uns diese Ruhe-Zeit zu gönnen: denn manchmal sind wir mit uns selber viel strenger als es ein Firmen-Boss wäre!

Nun würde ich mich natürlich freuen, von dir zu hören, wie du es hältst mit dem Mittagsschläfchen…

03.11.2019 19:38

Energiearbeit wenn der Herbst nur noch müde macht

Kaum ist die Zeit umgestellt versinkt die Welt in Dunkelheit und Nässe… diesmal war es jedenfalls so!
Wenn du während der kürzer werdenden Tage im Herbst eher antriebslos und müde bist und du dich fragst, wie du das weitere Winterhalbjahr gut überstehen sollst, können dir meine Impulse vielleicht weiterhelfen.

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Es gibt ja verschiedene Aspekte bei diesen Symptomen: Zum einen Teil, reagiert der Körper auf den Melatonin-Mangel in der dunklen Jahreszeit. Ohne Melatonin kommen wir z. Bsp. weniger gut aus den Federn am Morgen. Um dies auszugleichen stehen uns verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Die einfachste ist es wohl, möglichst jeden Tag spazieren zu gehen, denn auch an wolkenverhangenen, neblig-trüben Herbsttagen herrschen gute Lux-Werte im Freien! Ausserdem gibt es spezielle Tageslicht-Lampen, die den Lichtmangel kompensieren können.

Zum anderen Teil ist da die energetische Prägung: nämlich jene des Urzeit-Menschen, der es besonders hart hatte im Winterhalbjahr. Sein Überleben hing von den Vorräten ab, von einer geschützten Wohnsituation und nicht zuletzt von der Gemeinschaft. In der heutigen Zeit könnten wir es eigentlich locker nehmen, für die meisten von uns sind die existentiellen Themen abgedeckt und wir können auch als Single den Winter gut überstehen. In unseren Zellen jedoch werden manchmal diese alten Infos wieder aktiviert und wir bekommen es regelrecht mit der Angst zu tun, wenn die warme Jahreszeit endet. Bei den einen zeigt sich diese Angst verdeckt unter einem Mantel aus Ärger, bei den anderen ist es Nervosität, die auftritt, und die dritten leiden eher schon unter einer depressiven Verstimmung. Wenn du feststellst, dass du emotional aus dem Gleichgewicht bist, kannst du dir selber mit Energiearbeit helfen.

Finde dir dafür einen ruhigen, gemütlichen Platz, wo du nicht gestört wirst. Nun kannst du ganz für dich da sein. Nimm jetzt einmal Kontakt auf zu deinem inneren verängstigten oder verärgerten Anteil. Du kannst ihm aufmerksam zu hören, vielleicht möchte er dir etwas mitteilen. Oder du beobachtest einfach, wie er sich gerade aufführt und sich dir zeigt: Vielleicht zittert er wie ein kleines, frierendes Kind? Oder er tobt wie ein wütender Drache? Sei einfach ganz präsent und atme ruhig und entspannt… Lass nun zu, dass sich die innere Szene wandelt. Lass zu, dass eine liebevolle Energie einströmt… Nehme wahr, wie es sich anfühlt… Braucht das zitternde Kind Schutz? Vielleicht taucht in deiner Vorstellung ein schützendes inneres Krafttier auf… dann gib deinem inneren Kind Zeit, diese beschützende Kraft zu erleben und versuche es zu fühlen... Wie wandelt sich der wütende Drache? Vielleicht wird er von einer rosa-farbigen Wolke eingehüllt und auf diese Weise gezähmt… Gib ihm Zeit, sich darauf einzulassen, den Dampf abzulassen… Lass zu, dass deine innere Weisheit die Energie-Medizin einströmen lässt, die jetzt heilend wirkt. Natürlich sind das nur Beispiele: du darfst einfach offen sein für deine eigenen heilenden Kräfte.

Nun hoffe ich, dieser Impulse kann dir die Umstellung in das Winterhalbjahr etwas erleichtern und wünsche dir alles Liebe, Pascale

 

23.10.2019 09:44

Innere Raumpflege, wie geht das?

Hallo Ihr Lieben,

heute ist es soweit, ich beginne meinen schon lange geplanten und erträumten Blog! Ich nenne ihn Lebensblume-Blog, weil für mich dieses Symbol die Entfaltung des Lebens so schön darstellt. Wir sind ja tatsächlich ständig daran, uns weiter zu entwickeln und immer noch etwas mehr von unserem Seelenpotential zu entfalten und auf die Erde zu bringen. Doch lasst mich langsam beginnen... Ich erzähle erst mal etwas zum Thema innere Räume und ihre Pflege.

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Als Kinder haben die meisten von uns auf natürliche Weise ihre inneren Räume besucht. Ich kann mich erinnern, dass ich als kleines Mädchen gerne Zeit alleine verbrachte, am liebsten in der Natur. Ich lag dann z. Bsp. bäuchlings auf einem Steg, am Ufer des Weihers und liess meine Hände im Wasser spielen, dabei besprach ich mit den kleinen Fischen und all den anderen kleinen Lebewesen was gerade in meinem Leben gut war und was eben nicht... Ich war ganz natürlich auf der feinen, inneren Kommunikationsebene, mit allen verbunden. Ich erinnere mich auch, wie ich  jeweils vor dem Schlafengehen im dunklen Kinderzimmer ein geheimes Schächtelchen öffnete: ich bewahrte darin eine kleine Feder auf. Dieser stille Moment war für mich jedes mal ein heiliger Moment, der mich in Verbindung brachte, mit ganz viel Liebe, Trost und Geborgenheit. Ich konnte das damals besonders gut gebrauchen, denn ich erlebte in meiner Familie sehr viel Stress. Heute weiss ich um den grossen Wert dieser Momente des Einsseins. Es gibt im äusseren Leben nichts, das uns verlässlich zur Verfügung steht. Doch wenn es uns gelingt, in die Stille zu kommen, uns nach innen zu wenden, öffnen sich uns wahre Schatzkammern...
Ich darf in meiner Praxistätigkeit immer wieder erleben, wie erwachsene Menschen, vielleicht zum ersten mal bewusst wieder nach innen schauen um wahrzunehmen. Es ist oft berührend, wie rasch sich dabei Entspannung, neue Zuversicht und Heiterkeit einstellt. Vielleicht denkst du jetzt, das kann ich eh nicht, dafür habe ich keine Zeit, keine Geduld, usw. Ich möchte dir Mut machen: Es braucht gar nicht besonders viel Zeit. Eine schöne einfache Übung zum Beginnen wäre z. Bsp. das "Innere Sortieren" vor dem Einschlafen. Dabei sammelst du am Abend, vor dem Einschlafen alle aktuellen Themen (meist sind es etwa 5 Themen) ein und versorgst sie einzeln. So wie ein Kind lernt, vor dem Zubettgehen seine Spielsachen in verschiedene Kisten zu räumen. Hebe innerlich jedes Thema auf, benenne es kurz, z. Bsp. "Schwiegermutter Geburtstag" und lege es in einen imaginären Korb oder etwas ähnliches, das dir gefällt. Versprich jedem einzelnen Thema, dich zu gegebener Zeit mit ihm zu befassen. Wenn es ein Thema gibt, das sich nicht so einfach wegräumen lässt, zeigt es damit an, dass da die Energie sitzt. D.h. du kannst dir jetzt überlegen, welches am nächsten Tag der nächste Schritt sein wird, mit diesem Thema. Wenn dies geschehen ist, sollte auch dieses Thema nun geduldig in seinem Behälter ruhen. Zum Abschliessen kannst du eine schöne Energie in deinen aufgeräumten inneren Raum bringen, z. Bsp. ein Lächeln oder eine beruhigende Farbe... und dann lass dich in einen erholsamen Schlaf sinken. 

Ich hoffe, dieser kleine Text war für dich interessant oder hilfreich und wenn du Fragen dazu hast, kannst du mir gerne eine e-mail schreiben. Alles Gute, Pascale

 

 

 

 

Blog "Lebensblume": Impulse für Energiearbeit im Alltag